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Basketball kommt erst an zweiter Stelle

Sportlerin der Woche: Vera König führt die Veilchen-Ladies zum Sieg gegen Braunschweig Basketball kommt erst an zweiter Stelle

Hermann Paar, Trainer der Veilchen-Ladies der BG 74, hat nach dem deutlichen Sieg gegen Braunschweig nicht an Lob für seine Centerin Vera König gespart: „Überragend, eine erstligareife Leistung mit tollen Quoten“, schwärmte der Coach des Damenbasketball-Zweitligisten.

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Vera König im Spiel gegen Braunschweig.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das freute die 19-Jährige, die aber ofort ihre Mannschaft in den Vordergrund schob: „Es war eine tolle Teamleistung.“
Mit der Trefferquote von 90 Prozent und zehn Rebounds bei 19 Punkten war die Jura-Studentin sehr zufrieden. „Natürlich muss vieles stimmen, und Glück muss man auch haben. Motiviert bin ich aber immer.“

Im Alter von neun Jahren hat König mit dem Basketball in ihrer Heimatstadt Oldenburg begonnen, sich außerdem im Tennis und Handball ausprobiert. Während der Schulzeit spielte sie zwei Jahre in Osnabrück in der U-17-Bundesliga (WNBL), pendelte mehrmals wöchentlich und wurde mit dem Team deutscher Vizemeister.

Ihren Studienort Göttingen hat sie im vergangenen Jahr nicht nach Basketball-Gesichtspunkten gewählt. Die Lehrveranstaltungen an der Uni haben für sie „absolute Priorität“, Basketball ist ein Hobby, in das sie allerdings viel Zeit und Ehrgeiz investiert.
Ihr Tag beginnt morgens um 8 Uhr in der Uni und endet oft erst nach dem Abendtraining um 22 Uhr. Trainiert wird täglich.

„Das ist eine große Herausforderung, und es ist schon schwierig, wenn man abends noch etwas unternehmen will“, berichtet die 1,87 Meter große Spielerin. „Göttingen war eine gute und richtige Entscheidung. Die Stadt ähnelt Oldenburg. Hier gibt es eine tolle Basketball-Familie, und ich bin super aufgenommen worden“, berichtet König. Mit den Veilchen-Ladies möchte sie in die Playoffs einziehen. „Dann werden die Karten noch einmal neu gemischt.“

Inzwischen hat sich König auch an die härtere Gangart bei den Damen gewöhnt: „Das ist körperlich schon anders. Auf meiner Position trete ich häufig gegen die Profis in den gegnerischen Teams an. Da war die Umstellung groß.“ Dabei  profitiert sie auch vom Zusammenspiel mit der Amerikanerin Raven Anderson. „Wir spielen im Training gut gegeneinander, geben uns Tipps und verstehen uns auch persönlich sehr gut.“

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