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Batinovic ein Glücksfall für TV Jahn

Handball Batinovic ein Glücksfall für TV Jahn

Die erste Saison unter neuer Führung ist für Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt zu Ende gegangen. Sehr erfolgreich zu Ende gegangen, denn die Eichsfelder belegen in der Endabrechnung Platz drei, der zum Aufstieg in die Oberliga berechnet.

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Spielt eine überragende Saison beim TV-Jahn Duderstadt: Der Kroate Hrovje Batinovic.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. Michael Kienberger, Team-manager bei den Duderstädtern, war erst nach der Aussage von Helmuth Wöpke, dem HVN-Spielausschuss-Vorsitzenden, richtig erleichtert. „Duderstadt spielt in der nächsten Saison in der Oberliga“, verdeutlichte der Funktionär noch einmal nach dem magischen 16. Mai, dem Meldeschluss für alle Teams. „Ich wäre lieber Erster oder Zweiter geworden, als Dritter aufzusteigen, fühlt sich nicht so ganz richtig an“, erklärte Kienberger.

Dabei ist es zu großen Teilen ihm zu verdanken, dass es überhaupt mit Handball auf einem gewissen Niveau weiterging. „Alles, was wir nicht richtig gemacht haben, ist der Zeit geschuldet. Mitte Mai haben wir die ersten Gespräche geführt, ehe es dann im September losging“, meinte Kienberger, der mit diesem Posten auch Neuland betrat. „Für mich ist das wie Job. Ich mache mir für jeden Tag meinen Zeitplan, was erledigt werden muss und arbeite das dann ab“, sagte der Duderstädter.

Arbeiten musste der Verantwortliche viel, denn die neu zusammengestellte Mannschaft harmonierte verständlicherweise noch nicht gleich von Beginn an. Als wahrer Glücksgriff erwies sich um Weihnachten herum die Verpflichtung von Rückraumspieler Hrovje Batinovic.

Zu diesem Zeitpunkt spürten Kienberger und Co, dass in Richtung Aufstieg noch etwas zu machen sei. Der Kroate wurde zum Dreh- und Angelpunkt innerhalb des Teams, liefert herausragende Leistungen ab. Ebenfalls durch und durch stuft Kienberger die Verpflichtung von Tobias Fritsch ein, der ihn komplett überzeugte.

Als Pechvogel der Saison ist zweifelsohne Torhüter Tymon Trojanski zu sehen. Sein Kreuzbandriss legte ihn Ende November für den Rest der Saison lahm. „Erst war Tymon ohne Augen, dann ohne Kreuzband“, spielte Kienberger auf die Sehschwäche des Keepers an, der, nachdem er mit Kontaktlinsen beziehungsweise Brille ausgestattet war, hervorragende Leistungen zeigte. Glücklicherweise bot sich dann Julian Zwengel von der HSG Plesse-Hardenberg bei den Duderstädtern an. „Wenn Julian nicht gekommen wäre, dann hätte es schlecht ausgesehen“, ist sich Kienberger sicher.

Nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllte der Schwede Charles Eliasson. „Wenn jemand aus der 3. Liga in die Verbandsliga kommt, dann könnte man davon ausgehen, dass jemand mit 22 Jahren durchaus ein Führungsspieler sein könnte. Die Erwartungshaltung war sehr hoch, aber Charles ist eben nicht Anders“, resümierte Kienberger.

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