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Stress gibt es nur beim Teamnamen

Beachbasketball Fair-Play-Cup Stress gibt es nur beim Teamnamen

Den vorletzten Dienstag des Schuljahres haben die Beachbasketballer im Kalender fest geblockt: Eine Woche vor dem Start in die Sommerferien gibt es den Fair-Play-Cup, den Ute Karasch vom „Förderkreis Schnittpunkt - Gewaltprävention durch Sport“ zum 13. Mal organisiert hat.

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Die Beach-Variante des Basketballs ist beliebt bei den Schulteams: Hier trifft der Neuling aus Hann. Münden auf das Team der BBS I. Foto: Wenzel

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. 40 Mannschaften mit 200 Jugendlichen und Betreuern aus der Region haben die Beach-Courts und das Schwimmbecken im Groner Naturerlebnisbad bevölkert.

Es gibt Stammgäste und Neulinge: Erstmals dabei waren drei Teams der Drei-Flüsse-Realschule aus Hann. Münden. Dagegen ist die Oberschule Hattorf seit Jahren am Start. Um 7.33 Uhr war der Zug der Sechstklässler in Hattorf losgefahren, um 17.30 Uhr sind sie dort wieder angekommen. Dazwischen lag ein spannender Tag, den sie mit ihrer Lehrerin Christin Müller-Hotze verbrachten.

Sie kommt schon seit Jahren mit Kindern nach Göttingen, 30 ihrer Schüler spielten in sechs Mixed-Teams im Sand. Während sie auf dem Feld eine Einheit bildeten, gab es vorher jedoch einige Diskussionen, denn bei den Teamnamen wird Kreativität mit Preisen belohnt. 3:2 fiel die Abstimmung in einem Team zu Gunsten des Namens „Die Strandhölzer“ aus. „Da haben sich die Jungs durchgesetzt“, berichteten die beiden unterlegenen Schülerinnen. Gestaltet haben sie die weißen T-Shirts dann aber gemeinsam. „Dieses Turnier stärkt die Klassengemeinschaft unheimlich. Die Kinder gehen sehr sozial miteinander um, verstehen sich auf dem Platz oft besser als in der Schule“, hat Müller-Hotze beobachtet.

Aber nicht nur ein sozialer Umgang untereinander, sondern mit den Gegnern fördert das Turnier. Alle Mannschaften starteten mit hundert Fairnesspunkten, für Unsportlichkeiten gab es Abzüge. Das Team, das am Ende die meisten seiner Punkte behalten hatte, gewann den Fair-Play-Cup - egal, ob es sportlich das beste oder das schlechteste Team gewesen ist. Gleich neun Mannschaften besaßen nach dem langen Turniertag noch ihre Startpunktzahl, sodass per Los der Sieger ermittelt werden musste. „Clan Germany“ aus Hattorf hatte bei der Rückfahrt im Zug viel zu feiern. „Insgesamt war die Stimmung super, alle Teilnehmer sind bis zum Schluss geblieben“, freute sich Karasch.

Ein immer größer werdender Sponsoren-Pool unterstützt inzwischen das Turnier und die Trainingstermine an verschiedenen Orten im Vorfeld. Getränke, Obst und Grillgut wurden kostenlos an die Teilnehmer abgegeben. Schon bei der Turnier-Anmeldung musste gesagt werden, wer was vom Grill haben möchte. „Wir haben je einen Grill für Hühnchen, Schweinefleisch und Käse“, erzählte Karasch, die mit einem kleinen Helferteam von sieben Personen die Tagesveranstaltung gestemmt hat, an der inzwischen auch regelmäßig Mannschaften des Offenen Jugendvollzugs und des Grendurchgangslagers Friedland teilnehmen.

Und sie alle gestalteten das Musikprogramm mit: Mit der Anmeldung konnte ein Wunschhit-Bogen eingereicht werden - sie alle hat DJ Rainer B. akribisch über den Tag verteilt abgearbeitet. Das wird er wohl auch am Dienstag, 19. Juni 2018, wieder so machen. Karasch hat die Sandplätze schon reserviert.

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