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Trainingseinheiten beginnen am 11. Mai

Beachbasketball Trainingseinheiten beginnen am 11. Mai

"Dribbeln unmöglich, Passen empfohlen und Spaß garantiert" heißt es ab sofort wieder, wenn in den Sandkisten in und um Göttingen die jungen Beachbasketballer ihr Training beginnen. Eingeladen hat zum 12. Mal der Förderkreis Schnittpunkt - Gewaltprävention durch Sport in Schule und Jugendhilfe-Göttingen.

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Basketball im Sand: Es geht wieder los.

Quelle: r

Göttingen. Beachbasketball ist eine „erfundene“ Trendsportart, die nicht aus der Jugendkultur selbst entstanden ist und eine Alternative zu konventionellen Sportarten bietet. Eine leistungsbezogene Bedeutung als Vereinsportart in Ligen hat Beachbasketball nicht, wenn auch eine alljährliche Deutsche Meisterschaft in Cuxhaven stattfindet. Dass Beachbasketball in  Göttingen so beliebt ist, liegt zum einen an der langen Basketballtradition der Stadt und zum anderen am besonderen „Spirit“ der Variante im Sand: Fair-Play und Spaß am Spiel stehen hier im Vordergrund.  Zudem kommen beim Spiel im Sand auch nicht Nichtbasketballer zum Erfolg, da nur wenige technische Fähigkeiten gefordert sind - eher gute Kondition und ein wenig Wurfglück.

 

Und genau darum fühlen sich auch Jugendliche angesprochen, die bislang nicht im Focus des organisierten Sports standen und so Turniersport auch ganz ohne Verein erfahren können. Beachbasketball-Begegnungen und Turniere finden ohne Schiedsrichter statt. Sie fordern damit Einfühlsamkeit und Verständnis für das Verhalten anderer. So stützt das Spiel Eigeninitiative,Selbstbestimmung und Entscheidungfreiheit, lässt aber durch das fehlende Dribbling keine Einzelaktionen zu, was durch das Behalten des Balls von maximal zwei Schritten dem Teamgeist förderlich ist und Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und Multikulturalität begünstigt. Teamfähigkeit wird hier unter anderem mit als Schlüssel sozialer Integration gesehen.

 

Schnuppertraining, Fun-Spiele und Shoot-Outs beginnen am Mittwoch, 11. Mai. Von 13 bis 15.30 Uhr werden an diesem Tag und eine Woche später (18. Mai) auf dem Beachplatz der IGS in Geismar Bälle geworfen. In Rosdorf wird am Mittwoch, 25. Mai, im Freibad zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr gespielt. Im Grenzdurchgangslager Frieldland wird am Dienstag, 7. Juni, zwischen 14 und 17 gespielt. Dazwischen liegt ein nicht-öffentliches Training im offenen Jugendvollzug in Göttingen. Für diese Veranstaltungen muss man sich nicht anmelden.

 

Während an den Trainingseinheiten wie immer spontan teilgenommen werden kann, ist zum abschließenden Beachbasketball Fair-Play-Cup am 14. Juni im Naturerlebnisbad Grone unbedingt eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 7. Juni notwendig. Unter den Teams, die sich bereits bis zum 27. Mai angemeldet haben, werden zusätzlich im Vorfeld Sachpreise ausgelost. Weitere Informationen erteilt Ute Karasch , Tel.: 0551-7908977.

 

Regeln

Ein Team besteht aus drei, bzw. maximal fünf Spieler/-innen, die sich ständig auswechseln dürfen, wobei bei Mixed-Begegnungen immer ein Mädchen auf dem Platz sein muss. Gespielt wird drei gegen drei auf zwei Körbe, die im Abstand von 12m stehen. Es wird nicht gedribbelt. Nach zwei Schritten mit dem Ball in der Hand muss der Pass erfolgen.

Die Spielzeit beträgt 2x5 Minuten bei durchlaufender Zeit. Wenn der Ball im Sand liegt, hat Ballbesitz, wer den Ball zuerst berührt. Es darf nicht nach dem Ball gehechtet werden Bei Unentschieden am Ende der Spielzeit wirft jede(r) Spieler/-in einen Freiwurf.

 

Zusatzbestimmungen beim Fair-Play-Cup

Einen Schiedsrichter gibt es nicht. Ein Court-Watcher beobachtet allerdings die Spiele und notiert den Spielstand. Jedes Team erhält zu Beginn des Turniers 100 Fair-Play-Punkte, die sich aber reduzieren können durch übertriebenen Körpereinsatz und/oder verbale Entgleisungen, und zwar auf und neben dem Spielfeld. Für sportlichen Erfolg gibt es Urkunden u. Sachpreise.  Den Fair-Play-Cup gewinnt das Team, das am Ende des Turniers noch die meisten Fair-Play-Punkte hat. Teams werden von BetreuerInnen/ LehrerInnen zum Cup begleitet.

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