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Beachvolleyball-Stars in Göttingen

MTV-Gegner Hildesheim verstärkt sich namhaft Beachvolleyball-Stars in Göttingen

Der MTV Hildesheim legt in der Volleyball-Verbandsliga der Damen gerade einen Durchmarsch hin. Zwei Sätze gab das Team von Trainer Volkmar Grallert erst ab, an diesem Sonnabend um 15 Uhr tritt die Mannschaft in der Sporthalle des Max-Planck-Gymnasiums beim MTV Grone an.

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Anna Behlen (links) und Katharina Culav

Quelle: EF

Im Kader stehen mit Katharina Culav, Anna Behlen, Annika Krebs, Valeria Fedosove und Florentine Büttner fünf Spielerinnen der deutschen Beachvolleyball-Elite, die alle in der Deutschen Beachjunioren-Nachwuchsförderung stehen. Sie kommen nicht aus Hildesheim, sondern wohnen in Hamburg, Berlin und Nürnberg.

Hildesheim angelte sich die Spitzenvolleyballerinnen durch die guten Kontakte von Grallert als Beachtrainer. Seitdem streifen sie sich in der Hallensaison das Trikot des MTV über. Finanziell möglich macht das der volleyballverrückte Mäzen Bertold Klemperer, der auch seinen Sohn David gefördert hat. Heute gehört David Klemperer zur absoluten Beachvolleyballelite Deutschlands, spielte mit Partner Eric Koreng mehrere Jahre lang auf der World-Tour und scheiterte nur knapp an der Olympiaqualifikation.

Das nächste ehrgeizige Projekt von Bertold Klemperer ist nun die Verbandsligamannschaft der Hildesheimer Damen. „Wir haben mit circa zehn Spielerinnen im Alter von acht bis zwölf Jahren in der Kreisliga begonnen“, berichtet er. „Dank des guten Jugendtrainings sind wir mehrfach direkt aufgestiegen. Im letzten Jahr wäre das in der Landesliga aber schwer geworden, doch da stellte Grallert die Verbindung zu Anna Behlen und Katharina Culav her.“ Seitdem seien die beiden Volleyballcracks zu den Spielen angereist und hätten die Mannschaft verstärkt.

Das Team profitiert enorm vom Einfluss der deutschen Beachvolleyballelite. „Für die Verbandsliga haben wir das Konzept beibehalten: Nie kommen mehr als zwei externe Spielerinnen zum Spieltag, den Stamm des Teams bilden immer unsere Eigengewächse“, unterstreicht Bertold Klemperer. „Aber als bespielsweise Culav und Behlen mal in Südafrika international im Einsatz waren, sprangen Fedosova und Krebs ein.“ Die Spielerinnen hätten Vorbildfunktion für die Hildesheimer Akteurinnen, „die dadurch auch schnell deutlich besser werden. Unser Ziel heißt mittelfristig Aufstieg in die Regionalliga“, sagt Klemperer.

Für einige Gegner verlief das Aufeinandertreffen mit dem aufgepeppten Kader, der aus vielen 14- bis 16-Jährigen besteht, bitter. Thiede kam beispielsweise mit 6:25, 6:25, 17:25 unter die Räder. Grone schlug sich im Hinspiel beachtlich und holte in Hildesheim in den Sätzen 17, 16 und 14 Punkte. Am Sonnabend wollen die Gronerinnen nicht nur staunend zuschauen, wie die deutsche Beachvolleyball-Elite der Juniorinnen ihren Siegeszug fortsetzt – bereits nach dem Hinspiel forderte MTV-Coach Michael Hofmeister: „Wir haben uns unter Wert verkauft, im Rückspiel zeigen wir mehr Gegenwehr.“ In jedem Fall dürfen sich die Zuschauer auf spektakulären Sport freuen.

Von Peter König

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