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Behinderte und Nicht-Behinderte beim SCW Göttingen

Tischtennis Behinderte und Nicht-Behinderte beim SCW Göttingen

Hervorragendes Tischtennis: Akteure der deutschen Behinderten-Nationalmannschaft haben in der Weender Sporthalle an 20 Tischtennisplatten gemeinsam mit jungen Nachwuchs-Spielern mit und ohne Behinderung trainiert. Auch die dritte Auflage war wieder ein Zugpferd für die Zuschaue.

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Hervorragendes Tischtennis: Akteure der deutschen Behinderten-Nationalmannschaft haben in der Weender Sporthalle an 20 Tischtennisplatten gemeinsam mit jungen Nachwuchs-Spielern mit und ohne Behinderung trainiert.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Teilnehmer aus der Region Göttingen und Talente ohne Handicap aus Braunschweig, Cuxhaven, Celle und Westercelle waren der Einladung des Veranstalters SCW gefolgt. Teilnehmerrekord:

52 Sportler zwischen sieben und 25 Jahren. „Die Resonanz wird immer größer. Wir mussten vielen Interessenten absagen“, berichtete Joachim Vogt (37), SCW-Jugendwart und Trainer. „Wir planen, diese Veranstaltung ins jährliche Programm aufzunehmen.“

Bei der Premiere 2014 wusste noch niemand so genau, was ihn erwartet, wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Tischtennis spielen. Für viele ein Grund, einfach mal hinzugehen und zu gucken, wie das funktioniert, war natürlich der Initiator von „Sport grenzenlos“, Holger Nikelis. „Wir möchten das Miteinander von unterschiedlichen Menschen fördern“, so Nikelis, Goldmedaillengewinner im Rollstuhl-Tischtennis in Athen 2004 und in London 2012.

Angesichts des hohen Niveaus fragten sich die Zuschauer oft, wo hier die Spieler mit Behinderung sind. Bei den rasanten Ballwechseln musste schon zweimal hingeschaut werden, um zu bemerken, dass der 15-jährigen deutschen Jugendmeisterin Marlene Reeg ein Unterarm fehlt und der Deutsche Meister Yannik Rüddenklau (18) mit einer Unterschenkelprothese spielt. Für beide kommt Rio wohl noch zu früh, aber zumindest Yannik hat Tokio 2020 im Visier. Natürlich fielen auch die Rollstuhlfahrer auf.

Aber hier spielten auch viele in den von Ottobock zur Verfügung gestellten Modellen, die das gar nicht müssten. Sie wollte erfahren, wie das denn so sei, im Rollstuhl. Wer inkludiert dann eigentlich wen? Inklusion ist ein Begriff, den diese Veranstaltung nicht unbedingt braucht.

„Ich war jedes Mal dabei. Es macht total Spaß“, schwärmt die Schülerin Julia Rolloff (16). Besonders habe ihr gefallen, dass „hier alles locker zugegangen ist“. Neben Tischtennis schwimmt sie gerne und hat Lust an Karate. Ebenso begeistert ist der 14-jährige Jakob Koch, SCW-Tischtennisspieler in der Niedersachsenliga und E-Bassist in der Göttinger Musikband „Better Than“. Sein sportliches Ziel: „Tischtennis-Oberliga.“

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10.12.2016 - 13:45 Uhr

Nach seinem Aus bei den Niedersachsen kritisierte Dieter Hecking die Einstellung der Spieler bei seinem Ex-Klub, verteidigte aber Julian Draxler und Manager Klaus Allofs.

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