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Beknacktes aus dem Fußball-Universum

Lesung mit Ben Redeling Beknacktes aus dem Fußball-Universum

„Kennste den?“ wird Ben Redelings nicht gerecht - der passionierte Fußballanekdotensammler bietet schon etwas mehr. Die Stimmung bei den rund 40 Zuhörern im gut gefüllten „Stadion an der Speckstraße“ war am Donnerstag jedenfalls gut.

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Ben Redelings

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Redelings, dessen Bücher über die Randnotizen des Profifußballs im Göttinger Verlag Die Werkstatt veröffentlicht werden, hat für sein neuestes Werk Sprüche von ausländischen Stars und Sternchen gesammelt. Und die gibt es - wie soll es auch anders sein - 90 Minuten plus Pause um die Ohren.

Das Fußball-Universum kann ziemlich beknackt sein - das wusste man vorher. Es ist aber lustig zu hören, dass es anderswo genauso dämlich zugeht wie im Deutschland eines Thorsten Legat (Spätzle? „Hab ich noch nicht probiert, aber im Allgemeinen mag ich Geflügel“).

Zum Beispiel in England: „Was ich in der Halbzeit gesagt habe, darf man nicht im Radio drucken“, sagte einst Gerry Francis. Darius Vassell ist der Name eines englischen Stürmers, der versuchte, mit einer Bohrmaschine eine Blutblase unter dem Zehennagel aufzubohren. Danach fiel er verletzt aus.

Redelings präsentiert wahre Leuchttürme der Fußballweisheit, aber auch so manche Rohrkrepierer der Marke „Habe ich so oder so ähnlich schon mal gehört“. Dabei ist die Grenze zwischen Fiktion und wahrer Begebenheit fließend. Bestes Beispiel ist die Witze-Sammlung über Francesco Totti, den Legat Italiens.

Geradezu rührend sind da die Anekdoten über den unvergesslichen George Best, der einen Johan Cruyff mit Ansage tunnelte und als Frauenheld die Schönheitsköniginnen manchmal dem Fußball vorzog. „Wenn ich hässlich geboren worden wäre, hätten Sie nie von Pelé gehört“, sagte er einmal.

Mit TV-Ikone Arnd Zeigler hat Ben Redelings die Liebe zum Profifußball und seinem Brimborium gemein. Immer wenn dieser Enthusiasmus durchschimmert, ist Redelings am stärksten. Sein bester Spruch am Donnerstagabend stammt vom englischen Trainer-Macho Ian Holloway: „Der Sieg sieht aus wie das hässlichste Mädchen in der Disco, aber zumindest haben wir es in ein Taxi bekommen.“ war

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