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Bestechender erster Auftritt von Lütkemeier

13. Bettenröder Dressurtage Bestechender erster Auftritt von Lütkemeier

Wenn sich die nationale Dressurelite trifft, sind die Experten nicht weit: So auch am Freitag bei der 13. Auflage der Bettenröder Dressurtage – der Kurz Grand Prix zog zwar die meisten Blicke auf sich, die Dressurfans lassen aber auch gern den Blick über den Abreiteplatz schweifen.

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Quelle: Heller

Bettenrode. Es ist schon fast Tradition, dass man an den ersten beiden Tagen des Bettenröder Turniers nicht von Zuschauermassen niedergetrampelt wird. „Am Donnerstag und Freitag sind die Insider da“, unterstreicht Turnierleiter Klaus Storbeck. Zuschauertechnisch seien der Sonnabend und der Sonntag die guten Tage, ergänzt Meike Gerhard, in der Turnierleitung zuständig für den organisatorischen Bereich.

Mit großer Freude hatte das Veranstaltungsteam die Nachricht aufgenommen, dass mit Fabienne Lütkemeier eine der besten deutschen Dressurreiterinnen nachgemeldet hat. Die Nichte von Nadine Capellmann gehört dem deutschen Championatskader an und legt beim Kurz Grand Prix am Freitag gleich mal eine gute Vorstellung hin: Mit Fiero kommt sie auf 1515,5 Punkte und wird Zweite.

Am Donnerstag waren die Ausrichter von gleich zwei schlechten Nachrichten heimgesucht worden: Sowohl die erkrankte Anabel Balkenhol als auch Capellmann, zwei Spitzenreiterinnen, mussten absagen – Capellmann, weil ihr Pferd Fieber hatte. „Das passiert schnell bei so einem Wetter“, verdeutlicht Storbeck am Freitag.

Storbeck ist Dressurrichter, und er kann nachvollziehen, was seine Kollegen am zweiten Tag des Turniers bei fast 30 Grad im Schatten durchmachen: Der Kurz Grand Prix ist auf viereinhalb Stunden ausgelegt, zwei fünfminütige Pausen inklusive.

© Heller

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Glück haben jene, deren Richterhäuschen im Schatten steht, Pech die anderen, die in der prallen Sonne sitzen. „Das ist schon sehr anstrengend, weil man ja geistig bei der Sache bleiben will“, sagt Storbeck. „Du musst sehen, dass du es auf die Reihe kriegst, denn du darfst dir keinen Fehler erlauben.“

„Den einen oder anderen Fehler“ im Programm hat am Freitag Lokalmatador Philipp Hess mit Miss Facette de Lully: Unter anderem stimmen die Einerwechsel nicht. Dafür klappen die Piaffen besser – auch ein Verdienst von Gerd Bagdahn, berichtet Hess.

Der Grand-Prix-Richter und Ausbilder ist ein Freund der Familie und habe neulich einige Tage mit Hess und Miss Facette Passagen und Piaffen geübt.

Hess kommt schließlich auf 1428 Punkte. Christoph Koschel, der zusammen mit Hubertus Schmidt und Matthias Rath zu den namhaftesten Teilnehmern der Bettenröder Tage gehört, liefert mit Sissy eine souveräne Vorstellung ab, die mit 1529,5 Punkten belohnt wird – der Sieg.

Höhepunkte am Wochenende sind die Einlaufprüfung zur Qualifikation für den Nürnberger Burgpokal (Sbd., 15 Uhr) sowie die Qualifikation selbst (So., 14 Uhr), außerdem die Grand-Prix-Prüfungen am Sonnabend (20 Uhr) und Sonntag (12 Uhr).

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