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Capellmann als Zugpferd

Bettenröder Dressurtage Capellmann als Zugpferd

Vor allem zwei große Namen locken in diesem Jahr Dressurfans auf den Hof Bettenrode: Bei den hochkarätig besetzten 13. Bettenröder Dressurtagen vom 6. bis 9. Juli treten unter anderem Anabel Balkenhol und Nadine Capellmann an.

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Ist bei den Bettenröder Dressurtagen dabei: Nadine Capellmann, hier in Nörten-Hardenberg

Quelle: Swen Pförtner

Bettenrode. Die Olympia-Teilnehmerin Anabel Balkenhol, dekoriert mit WM-Bronze, ist die Tochter des ehemaligen Bundestrainers Klaus Balkenhol, der keine Prüfung seiner Tochter verpasst. Auch Nadine Capellmann hat einen berühmten Vater - als ehemaliger Dressurreiter war der Industrielle Kurt Capellmann viele Jahre Mitorganisator des CHIO in Aachen.

Seine jüngere Tochter Nadine ist ein wahres Goldkind: Die 51-Jährige ist zweimalige Olympiasiegerin mit der Mannschaft und hat bei Weltmeisterschaften sogar sechsmal Gold mit dem Team gewonnen. Im Einzel holte sie 2002 WM-Gold.

„Wir haben Top-Leute am Start und freuen uns, dass unser Turnier so gut angenommen wird“, sagt Philipp Hess, Vorsitzender des Reitvereins Hof Bettenrode, der zusammen mit seiner Familie als Ausrichter fungiert. Das „Who‘s Who“ des deutschen Dressursports nehme teil.

Bei Nennungsschluss am Donnerstag hatten 175 Reiter ihre Teilnahme zugesagt - Bettenrode strahlt auf die Dressurszene eine große Anziehungskraft aus. Die Anzahl der Startplätze stieg dabei von 386 im vergangenen Jahr auf 470. 139 mobile Pferdeboxen sind bestellt worden, Stellplätze für 22 Lkw müssen bereitgestellt werden.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Nennungszahl und den guten Zuspruch für das Turnier“, sagt Pressesprecherin Maike Kayser. Bei der Teilnehmerzahl habe man zwar noch kein Limit erreicht, müsse aber mit Bedacht planen. So werde am Donnerstag, dem regionalen Tag, mit 72 Starts kalkuliert - 2016 waren es noch 53.

„Wir müssen die Reitzeit im Auge behalten“, sagt Turnierleiter Klaus Storbeck. Ein zeitlicher Puffer müsse vorhanden sein, schließlich seien auch Pausen für Zuschauer und Richter notwendig. Philipp Hess bringt es auf den Punkt: „Wenn der Zuspruch ungebremst so weiterginge, würde es irgendwann eng werden.“

Noch jedoch ist man im grünen Bereich - die Vorfreude ist groß. Etwa auf Isabel Freese, die sich 2016 mit Vitalis in Bettenrode für das Finale des Nürnberger Burkpokals für sieben- bis neunjährige Pferde in Frankfurt am Main qualifizierte und dort schließlich den großen Triumph feierte. Auch 2017 werden in Bettenrode Qualifikationsprüfungen zum Burgpokal ausgetragen, worauf die Veranstalter sehr stolz sind.

Bekannte Namen tragen auch Juliane Brunkhorst, Holga Finken oder Christoph Koschel, wie Balkenhol Nationenpreisreiter. Zudem treten internationale Dressur-Größen an, so zum Beispiel Martin Christensen (Dänemark), Emma Kanerva (Finnland) und Therese Nilshagen (Schweden). Aus der Region sind neben Hess unter anderem Marion Loew (Göttingen), Cora Jacobs (Bad Harzburg) oder Inka Rossek (Bovenden) dabei.

Die Grand-Prix-Tour wird 2017 ausgeweitet auf den Nachwuchs-Grand-Prix. Insgesamt stehen fünf Grand-Prix-Prüfungen an, die Anzahl der Startplätze erfährt eine Steigerung von 50 auf 79. Für fünf- und sechsjährige Dressurpferde steht die Qualifikation für das DKB-Bundeschampionat in Warendorf auf dem Programm, der Deutschen Meisterschaft für junge Pferde.

Höhepunkte der Dressurtage sind der Grand Prix Kür zur Musik am Sonnabend und die Finalprüfungen am Sonntag. Ein beliebter Programmpunkt wird beibehalten: Christoph Hess, Vater von Philipp, wird wieder fachkundig Prüfungen kommentieren.

Die schwersten Prüfungen der Klasse S*** weisen weit mehr als 100 Starter auf - die Zuschauer können sich auf Spitzensport freuen. Nun muss nur noch die Witterung mitspielen, wünscht sich Storbeck. Aber das hat ja 2016 bereits gut geklappt.

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