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Bei allen Vorrundenpartien live dabei

Bilshäuser Sebastian Kreis Bei allen Vorrundenpartien live dabei

Er hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft während der Europameisterschaft in Frankreich durch die Vorrunde begleitet. Der Bilshäuser Sebastian Kreis war mit einigen Freunden vor Ort, um die Elf von Trainer Joachim Löw in den jeweiligen Stadien anzufeuern.

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Die Bilshäuser Bastian Rohland, Phillip Heise, Rafael Schlote, Sebastian Kreis, André Venjakob und Christian Jung (v.l.) in Lille.

Quelle: r

Bilshausen. Während André Venjakob, Bastian Rohland, Christian Jung und Rafael Schlote jedoch nur den 2:0-Auftaktsieg des Weltmeisters in Lille gegen die Ukraine in Frankreich verfolgen konnten, reisten Kreis und Phillip Heise anschließend nicht etwa zurück nach Bilshausen, sondern weiter nach Saint-Denis. Dort traf die DBF-Elf in Gruppenspiel zwei auf die Polen, fünf Tage später im Pariser Prinzenpark dann auf Nordirland.

Das wird er nicht so schnell vergessen

Und dieses Spiel wird Kreis, der selber in der zweiten Mannschaft des SV Bilshausen in der Kreisklasse kickt, nicht so schnell vergessen. Nicht wegen des Geschehens auf dem Rasen, sondern aufgrund der Stimmung auf den Rängen. „Wir haben irgendwann das Singen eingestellt, denn was die nordirischen Fans da mit ihren Gesängen abgezogen haben, war der Wahnsinn. So etwas habe ich noch nie erlebt“, schwärmt Kreis, der die Nationalmannschaft schon zu einigen Partien begleitet hat. Doch diese Atmosphäre empfand der 28-Jährige als einmalig. Mit wieviel Herzblut die Nordiren ihre Mannschaft unterstützen, hatten die Bilshäuser bereits auf dem Weg vom Eifelturm in den Prinzenpark mitbekommen. „Wir sind gemeinsam mit denen zum Stadion gelaufen, haben Bier zusammen getrunken und gesungen. Das lief alles völlig kameradschaftlich-freundschaftlich ab“, schwärmt Kreis.

Von Ausschreitungen in den Straßen bekamen die Eichsfelder „zum Glück nichts mit. Natürlich hat man sich vorher wegen der Terrorgefahr ein paar Gedanken gemacht, aber wir haben einfach versucht, nicht daran zu denken“. Von den teilweise vorherrschenden laxen Kontrollen war Kreis überrascht: „Beim ersten Spiel in Lille hätte man einfach ein paar Sachen ins Stadion mitnehmen können. Beim zweiten Spiel gab es zwar schon weit vor dem Stadion einen Sicherheitsring, aber vor dem dritten Spiel wurden wir auch nur leicht abgetastet. Da hätte man sich schon mehr gewünscht.“

K.o.-Spiele zeitlich nicht möglich

Gerne hätte der Kaiserslautern-Fan auch die K.o-Spiele noch in Frankreich verfolgt, aber das war zeitlich nicht möglich. Jetzt drückt Kreis den Löw-Kickern vor dem Fernseher die Daumen: „Natürlich hoffe ich auf das Finale, aber gegen Frankreich wird es ganz eng werden.“cro

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07.12.2016 - 11:47 Uhr

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