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Nationalspieler im Trainingsmodus

Deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft Nationalspieler im Trainingsmodus

Mobilität, Testspiel - und neue Regeln waren die beherrschenden Themen eines Trainingslagers der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft in ihrem Leistungszentrum in Göttingen. Die Auswahl bereitet sich auf die EM 2017 in Berlin vor.

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Zweikampf während des Testspiel der deutschen Blindenfußball-Nationalmannschaft gegen die eigene U 21 auf dem Kunstrasen am Jahnstadion.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zwölf Nationalspieler waren der Einladung von Bundestrainer Uli Pfister in die südniedersächsische Universitätsstadt gefolgt. Darunter auch Nachwuchshoffnungen des deutschen Blindenfußballs: zwei 16-Jährige, ein 17- und ein 19-Jähriger. Sie gehörten einem U-21-Team an, das sich im Testspiel der A-Nationalmannschaft mit 0:3 geschlagen geben musste.

Die Tore für die erste Garde des deutschen Blindenfußballs markierten zweimal Mulgheta Russom per Frei- und Achtmeter-Strafstoß (16., 38.) sowie Ali Pektas zum 2:0 nach einem Alleingang (25.). „Es war ein gutes Spiel“, berichtete der Göttinger Teammanager Rolf Husmann, „es ging zur Sache und die jungen Spieler wollten sich behaupten“. Der Ehrentreffer habe aber partout nicht fallen wollen.

Gespielt wurde zum ersten Mal nach neuen Regeln, die auf Initiative von Pfisterer eingeführt werden: Pfisterer ist neben seiner Aufgabe als Bundestrainer auch als Vorsitzender des Komitees des Weltfußballverbandes für den Blindenfußball tätig - und will in dieser Funktion den Sport attraktiver machen.

Das Tor ist beim Testspiel nun etwas größer geworden, denn es wird zukünftig nicht mehr auf Handball-, sondern auf Hockeytore gespielt. Diese Neuerung zieht zwei weitere Regeländerungen nach sich: Strafstöße aus acht Metern Entfernung werden nun nicht mehr ab dem vierten, sondern erst ab dem sechsten Foul verhängt. Und es wird analog etwa zum Basketball eine effektive Spielzeit gestoppt, dafür statt 2 x 25 Minuten aber nur noch 2 x 20 Minuten spielt. „Alles in allem wird dadurch etwas länger gespielt“, erläutert Husmann. Die Regeländerungen treten auf internationaler Ebene am 1. Januar in Kraft.

Ein Mobilitätstest wurde im Rehazentrum Junge von Sebastian Junge durchgeführt. Die Leitfragen seien dabei gewesen: Wo gibt es Mobilitätsdefizite, und wie können diese durch gezielte Übungen verbessert werden? Ein Vergleichstest steht beim nächsten Trainingslager im Januar auf dem Programm.

Zuvor stehen im Oktober für die Nationalspieler noch Testspiele in Rumänien und Belgien auf dem EM-Vorbereitungsprogramm und im November ein hochklassiges Turnier in Leipzig. Neben den zwei deutschen Mannschaften nehmen Japan und England teil und machen damit als starke Nationalteams die Testspielserie in Leipzig laut Husmann zu einem „Event“.

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