Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Blindenfußball-Weltmeisterschaft: 0:0-Auftakt gegen Südkorea

Hinten steht die Null Blindenfußball-Weltmeisterschaft: 0:0-Auftakt gegen Südkorea

Der Göttinger Rolf Husmann sitzt bei der Blindenfußball-WM in Tokio auf der Bank der deutschen Nationalmannschaft und berichtet exklusiv für das Tageblatt. In der zweiten Folge steht das Auftaktspiel der Deutschen gegen Südkorea im Mittelpunkt.

Voriger Artikel
Hammenstedt deklassiert, gegen Bovenden gepatzt
Nächster Artikel
Aufsteiger gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Göttingen Bowl

Unterstützung von der Tribüne: Japanische Schlachtenbummler feuern die deutsche Mannschaft gegen Südkorea an.

Quelle: Husmann

Tokio. Es ist fast Mitternacht, und seit einer Stunde sind wir wieder im Hotel – alle ziemlich erschöpft. Die gute Nachricht: Deutschland ist bei der Weltmeisterschaft noch ungeschlagen.

Die schlechte: Wir sind aber auch noch sieglos. Daraus ergibt sich messerscharf, dass wir gegen Süd-Korea über ein letztlich doch enttäuschendes 0:0 nicht hinausgekommen sind.

Als das Spiel um 19.30 Uhr Ortszeit angepfiffen wurde, waren wir schon zweifach vom Pech verfolgt. Unser bester Stürmer Kofi Osei fiel wegen Grippeerkrankung ganz aus, und beim Warmmachen zog sich auch noch unser Libero Mulgheta Russom eine Leistenzerrung zu.

Er lief zwar mit auf, musste aber bereits nach fünf Minuten ausgewechselt werden und kam erst wenige Minute vor Ende der Partie wieder zurück. Das warf unsere Taktik erst einmal über den Haufen. Schade, denn die ersten Minuten lief es gut.

Europameister Spanien

Mit diesen Handicaps aber verlief die Partie dann deutlich ausgeglichener. Wir hatten mehr vom Spiel, kamen aber gegen die kompakte Abwehr des Gegners nicht zum Zuge. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Erst zum Schluss wurde es noch richtig spannend, denn wegen der jeweils vier Teamfouls kam es auf beiden Seiten zu Achtmeter-Strafstößen.

Und da fehlte Deutschland das nötige Quäntchen Glück. Der inzwischen wieder spielende Mulgheta Russom platzierte einen Schuss vom Achtmeter-Punkt ein wenig zu genau. Er traf nur den Innenpfosten, von dem der Ball wieder  ins Feld zurückprallte.

Nachdem wir die erste Enttäuschung über den Verlust zweier Punkte verkraftet hatten, überwog die Freude, wie geplant zu null gespielt zu haben. Das soll am Mittwoch anders werden – allerdings dürfte uns gegen den Europameister Spanien ein hartes Stück Arbeit bevorstehen.

Die Partie ist vorentscheidend, geht es geht scchon schon um den Einzug ins Viertelfinale. Wir werden die Partie gegen die Spanier mit der nötigen Konzentration, mit solider Taktik und hoffentlich ohne Ausfälle in Angriff nehmen. Vielleicht ist uns morgen ja das Glück hold.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
09.12.2016 - 17:47 Uhr

Borussia Mönchengladbachs Trainer André Schubert zeigt sich nach der Misserfolgsserie des Clubs kämpferisch.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt