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Brand hat „Leistungstief“ hinter sich gelassen

Gute Bewerbung für Vertragsverlängerung Brand hat „Leistungstief“ hinter sich gelassen

Christian Brand fühlt sich wohl bei der HSG Plesse-Hardenberg. Und nach dem gewonnenen Auswärtsspiel beim extrem heimstarken SV Aue Liebenau, der bis dahin erst zwei Niederlagen in der eigenen Halle kassiert hatte, war der Verbandsliga-Handballer auch zufrieden mit seiner eigenen Leistung. Immerhin hat der Rückraumspieler zwölf der 30 Treffer des Spitzenreiters markiert.

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HSG Plesse-Hardenberg (grüne Trikots) gegen TSV Wietzendorf. Hier: Christian Brand.

Quelle: Peter Heller

Bovenden. „Gegen Burgdorf und die HSG Rhumetal hatte ich ein Leistungstief. Das war unmittelbar nach der Geburt unseres Sohnes Caspar. Der kleine Mann hält einen ja doch ganz schön wach“, erzählt der 34-Jährige von den aufregenden Tagen im Februar. „Diese zwölf Tore gegen Liebenau tun gut - auch in Hinblick auf das Derby gegen Duderstadt“, sagt der Diplom Kaufmann, der als Controller bei VW in Kassel arbeitet. Das Duell steht nach der Osterpause am 10. April an. „Für Duderstadt wird es die letzte Chance sein, um in Sachen Aufstieg noch mitreden zu können. Ich lege mich fest: Wenn wir das Spiel gewinnen, steigen wir auch in die Oberliga auf. Ich bin da guter Hoffnung.“

Seit Beginn der Saison läuft Brand für das Burgenteam auf. „Gut aufgenommen“ hat er sich von Beginn an gefühlt. Das HSG-Team sei ja doch ein „eingeschworener Haufen“, dem das Miteinander extrem wichtig ist. „Es halten alle zusammen und wollen es unbedingt schaffen aufzusteigen, nachdem sie einige Jahre oben mit dabei waren.“ Nach der HG Rosdorf-Grone und Duderstadt ist die HSG Plesse-Hardenberg die dritte Station des Handballers in der Region. Die drei Vereine zu vergleichen, findet er schwierig. „Vielleicht hat die HSG im Vergleich zu den beiden anderen noch etwas Nachholbedarf in Sachen Sponsoring.“

Als Student kam der Rechtshänder nach Göttingen, wohnt seit zehn Jahren in Rosdorf und baut dort inzwischen ein Haus. Der Aufwand mit zweimaligem Training bei der HSG während der Bauphase und Familiengründung hat ihm gut ins Konzept gepasst. Eine Saison würde er „in der Oberliga“ gern noch dranhängen. „Wir haben schon gute Gespräche geführt. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu klären Ich würde gern noch ein Jahr bleiben, solange der Körper mitmacht und ich das Niveau habe, noch mitspielen zu können.“ Zwölf Tore sind für eine Vertragsverlängerung eine gute Bewerbung.kal

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