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Brandes findet Brandes‘ Training gut

3. Handball-Liga Brandes findet Brandes‘ Training gut

Auch sein Stammverein war an seiner Verpflichtung interessiert, aber Frederik Brandes entschied sich für den Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt. Die Anfrage des TSV Anderten beschied der 25-jährige Hannoveraner negativ, weil er seinen Studienort Göttingen als seinen neuen Lebensmittelpunkt betrachtet.

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Durchsetzungsstark: Frederik Brandes (r.), hier für die HG Rosdorf-Grone gegen Hohnhorst-Haste, künftig für den TV Jahn aktiv.

Quelle: CR

Aus diesem Grund lag für den Studenten der Betriebswirtschaftslehre ein Vereinswechsel vom Oberligisten HG Rosdorf-Grone zum Eichsfeldteam einfach näher als ein Rückkehr zum TSV, und zudem, bekräftigte Brandes, habe er bei der Jahn-Sieben „auch gute Perspektiven gesehen.“

Mit seinem Heimatverein errang Brandes bereits zu Jugendzeiten zahlreiche Erfolge – der größte davon war der Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft mit Andertens C-Jugend. Danach folgten noch vier Vizemeisterschaften im Nachwuchsbereich, bevor Brandes in den Seniorenbereich wechselte und 2007 mit der TSV-Herrenmannschaft den Titel in der Regionalliga Nord holte und damit zugleich den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte.

Aus Studiengründen wechselte Brandes nach diesem Triumph allerdings zur HG Rosdorf-Grone – mit dem Ziel, mit der HG den Sprung aus der Ober- in die Regionalliga zu schaffen. Dieses Vorhaben ließ sich jedoch trotz mehrerer Anläufe nicht realisieren – und so kehrt Brandes nun im Duderstädter Trikot in die dritthöchste Spielklasse zurück. Einen Platz unter den ersten Fünf nimmt der gelernte Linksaußen dabei als Saisonziel mit dem TV Jahn ins Visier.

Obwohl er bei der HG sehr oft im mittleren Rückraum eingesetzt wurde, sieht der 1,83 Meter lange Hannoveraner seinen Platz beim Eichsfeldteam „in erster Linie“ auf der angestammten Außenposition. Er könne natürlich phasenweise die Rolle des Mittelmannes übernehmen, vielleicht sogar mit einem Überraschungseffekt, da er ein ganz anderer Spielertyp sei als der etatmäßige Spielmacher Mark Tetzlaff. Insgesamt, meint Brandes, herrsche im Rückraum Personalmangel, sollte noch nach Verstärkung gesucht werden.

Innerhalb der Mannschaft fühlt sich der Neuzugang, der gerne Ski fährt und für Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach schwärmt, nach eigenem Bekunden bereits sehr wohl. „Ich kannte die Truppe ja. Mit ein paar Jahnern, die in Göttingen studieren, habe ich mich abends früher immer schon mal getroffen“, erzählt der Black-Music-Fan. Auch das Training unter der Regie von Namensvetter Thomas Brandes gefällt ihm. „Bis jetzt haben wir ja noch nicht viel mit dem Ball gemacht – das Training ist anstrengend, aber man hat nicht das Gefühl, dass man danach zwei Tage nicht laufen kann. Thomas findet eine gute Balance“, lobt der Spieler seinen Trainer, den er bereits als Teamchef aus Anderten kennt.

mbo

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