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Brandes weiß: TV Jahn muss effektiver spielen

3. Handball-Liga Brandes weiß: TV Jahn muss effektiver spielen

„Ich erwarte von meiner Mannschaft jetzt eine ganz klare Reaktion.“ Diese Forderung erhebt Thomas Brandes, der Trainer des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt, nach der 20:27-Heimpleite gegen den HSC Bad Neustadt und vor dem Auswärtsspiel beim SV Anhalt Bernburg.

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Steht in der Kritik: Duderstadts Matthias Heim (hier bei der 20:27-Heimpleite gegen HSC Bad Neustadt beim Wurf) hat sein wahres Leistungspotenzial in dieser Saison noch nicht abgerufen.

Quelle: Walliser

Ab 16.30 Uhr muss das Eichsfeldteam in der Bernburger Bruno-Hinz-Sporthalle zeigen, dass es aus den bisher fabrizierten Fehlleistungen gelernt hat und 60 Minuten konzentriert auftrumpfen kann.

Mentale Aussetzer, die in beinahe 20 technischen Fehlern gipfelten, machte Brandes als Hauptursache für die jüngste Heimniederlage aus. Mit etlichen Ballverlusten im Angriff, bemängelte er, habe man dem Gegner aus Nordbayern ebenso viele leichte Torerfolge ermöglicht. Auch mit der offensiven Bad Neustädter Deckung sei seine Mannschaft nicht zurechtgekommen, erklärte der Coach: „Aber nicht, weil wir keine Mittel gehabt hätten, sondern weil wir ständig die falsche Entscheidung getroffen haben.“ Vor diesem Hintergrund sei der Wirkungsgrad einiger Akteure einfach viel zu niedrig geblieben: „Wenn man auf halblinks, also auf der Königsposition, unter 20 Prozent Effektivität bleibt, wird es ganz schwer, ein Handballspiel zu gewinnen.“

Im Training, berichtete Brandes, habe er mit seinen Spielern die Schwachpunkte analysiert und daran gearbeitet, diese auszumerzen. Mehr Bewegung ohne Ball verlangt er ebenso wie konsequentes Durch- und Ausspielen der Positionsangriffe unter weitaus stärkerer Einbindung der Außen. „Davon soll in Bernburg schon etwas zu sehen sein“, fordert Brandes von seinen Schützlingen eine deutliche Minimierung der Fehlerquote. Ob dies dann zu einem Punktgewinn reiche, bleibe jedoch abzuwarten, denn schließlich bekomme es seine Sieben mit einem Topteam zu tun, schiebt der Jahn-Trainer die Favoritenrolle dem SV Anhalt zu. In den ersten drei Spielen kreuzte dieser mit den drei Titelfavoriten die Klingen, bezwang Lok Pirna daheim mit 31:30 und musste sich in Leipzig (20:25) und bei der TG Münden (36:38) jeweils erst im Endspurt beugen.

„Wir fahren nicht nach Bernburg, um die Punkte einfach so dort zu lassen“, gibt sich Brandes, der noch um den Einsatz von Kreisläufer Nerijus Kesilis (Schulterprobleme) bangt, dennoch kämpferisch. Wichtig sei aber vor allem, dass sein Team endlich wieder eine gute Partie liefere, bekräftigt er: „Die Mannschaft ist verunsichert und braucht ihr Selbstvertrauen und ihre Sicherheit zurück. Es ist jetzt unsere Aufgabe, uns in kleinen Schritten an die gute Form aus den Testspielen heranzuarbeiten.“

Außerdem spielen: Lehrter SV – TG Münden, SVH Kassel – SC DHfK Leipzig, Einheit Halle – HG Köthen, HSC Bad Neustadt – GSV Eintracht Baunatal, HSG Pohlheim – HSG Gensungen/Felsberg.

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