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Breitenberger Frauen stürmen an Tabellenspitze

Fußball-Bezirksliga Breitenberger Frauen stürmen an Tabellenspitze

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte haben die Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg die Spitze der Bezirksliga-Tabelle erklommen. Über die Osterfeiertage gab es für das Eichsfeldteam einen 3:0-Sieg im Heimspiel gegen den VfL Herzberg und einen 4:2-Auswärtserfolg über die SG Elliehausen/Holtensen.

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Zielstrebig: Breitenbergs Beate Hadamek (Bildmitte, am Ball) lässt sich nicht aufhalten und erzielt mit einem platzierten 20-Meter-Schuss das 2:0 gegen den VfL Herzberg. Am Ende gewinnt ihre Mannschaft mit 3:0. Links: Martina Trappe.

Quelle: Walliser

Germania Breitenberg – VfL Herzberg 3:0 (0:0). So richtig Freude wollte am Ostersonnabend trotz des Erfolges über den Vorletzten nicht aufkommen. Denn kurz vor dem Halbzeitpfiff verloren die Germaninnen Sonja Hoppmann, die sich bei einem Zusammenprall mit der gegnerischen Torfrau einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

Umso höher rechnete Coach Joachim Nolte seinen Schützlingen die Leistung nach Wiederanpfiff an, die ihnen letztlich drei verdiente Punkte einbrachte. „Was die Mädchen danach gezeigt haben, war einfach klasse“, meinte Nolte. Zu allem Überfluss schied in der zweiten Hälfte auch noch Doreen Geller mit Verdacht auf Zehenbruch aus, und Annika Nickel zog sich eine Dehnung im Knie zu.

Germania: Wepel – Gastel – Nachtwey, W. Kutzborski – Hoppmann (46. Männecke), Bloch, Hadamek, Geller (70. Duwald), Nickel – Müller, Trappe. – Tore: 1:0 Trappe (60.), Flanke landet im Tor; 2:0 Hadamek (70.), 20-m-Schuss; 3:0 Trappe (75.), nach schöner Kombination mit Duwald.

SG Elliehausen/Holtensen – Germania Breitenberg 2:4 (1:2). Gleich sieben Spielerinnen standen dem Eichsfeldteam am Ostermontag nicht zur Verfügung. Trotz dieser Tatsache und eines 0:1-Rückstandes  behielten die Schützlinge des Trainergespanns Frank Grube/Joachim Nolte die Nase vorne. Noch bis zur Pause drehten sie das Ergebnis auf 2:1, und mit einem schnellen Treffer im zweiten Abschnitt sorgte Martin Trappe für die Vorentscheidung zu Gunsten der konditionell überlegenen Gäste. Ein Extra-Lob erhielt Annika Nickel, die trotz der Verletzung aus Sonnabend-Spiel von der ersten bis zur letzten Minute durchhielt.

Germania: Hose – Gastel – Männecke, W. Kutzborski – Nachtwey, Bloch, Hadamek, Edwards, Nickel – Müller, Trappe. – Tore: 1:0 (15.), 1:1 Hadamek (25.); 1:2 Bloch (32.), verwandelt an ihr verursachten Foulelfmeter; 1:3 Trappe (56.), 1:4 Trappe (75.), 2:4 (90.).

                                                                                                                                              Von Kristin Kunze

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