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Bronze: Lohn für schlaflose Nächte

Bogenschießen Bronze: Lohn für schlaflose Nächte

Es ist der bislang größte Erfolg ihrer Laufbahn: Erstmals hat Doris Jagemann von der Schützengesellschaft (SG) Duderstadt bei den Deutschen Meisterschaften der Bogenschützen eine Medaille gewonnen. Bei den Titelkämpfen in Nordhausen belegte sie in der Damenaltersklasse mit 276 Ringen den dritten Platz und sicherte damit Bronze (Tageblatt berichtete).

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Bronzemedaille: Doris Jagemann (r.) freut sich mit Vizemeisterin Dagmar Hachmeister (Wunstorf),

Quelle: EF

Nach der ersten Serie hatte Jagemann nach 275 Treffern noch an vierter Stelle gelegen.  In der zweiten Runde steigerte sie sich noch um einen Ring und besaß am Ende einen Zähler Vorsprung vor ihren beiden unmittelbar hinter ihr platzierten Konkurrentinnen.

Dass sie im zweiten Durchgang Medaillenkurs eingeschlagen hatte, war der Recurveschützin keinesfalls bewusst gewesen. Nachdem sie einmal nur eine Sechs geschossen hatte, gab ihr Ehemann, Trainer und Betreuer Manfred Jagemann Zeichen, doch die wusste sie nicht gleich zu deuten – es war das Zeichen zum konzentrierten Weiterschießen. 

Beständig gesteigert

Manfred Jagemann, gleichzeitig auch Bogensportreferent im Kreisschützenverband Südharz, hatte seine Frau offensichtlich richtig auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet: „Ich habe mich von Turnier zu Turnier gesteigert“, erzählt Doris Jagemann. Ihre persönliche Bestleistung zum Abschluss der Hallensaison und den damit verbundenen Medaillengewinn habe sie ihm zu verdanken: „Er hat mich dahin gebracht“, betont sie auch im Rückblick auf einige schlaflose Nächte im Vorfeld.

Als Ziel hatte Jagemann, die aus gesundheitlichen Gründen eine längere Wettkampfpause eingelegt hatte, mit einer Platzierung in der Top  Ten anvisiert. Die mehrmalige Niedersachsenmeisterin fühlte sich gut für den nationalen Wettbewerb gerüstet, wusste auch, dass dieser in einer sehr engen Halle ausgetragen werden würde: „Ich stand direkt an der Wand.“ Da sie aber damit gerechnet hatte, ließ sich die Eichsfelderin von diesen Bedingungen nicht beirren. 

Jagemann: „Ich wusste am Ende nicht mein genaues Ergebnis, wohl aber, dass ich gut geschossen hatte. Ich hatte in etwa so den sechsten Platz erwartet.“ Um so größer waren danach Überraschung und Freude über die Bronzemedaille, die die Duderstädterin vor ein paar Jahren als Vierte noch knapp verpasst hatte.

                                                                                                                                           Von mbo

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