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Burgenteam nimmt Punkte aus Northeim mit

Frauenhandball-Oberliga Burgenteam nimmt Punkte aus Northeim mit

Eine der kürzeren Auswärtsfahrten in dieser Saison hat ein gutes Ende für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg genommen. Beim Northeimer HC setzte sich die Mannschaft von Trainer Tim Becker mit 22:18 (12:9) am Ende eines lange Zeit ausgeglichenen Spiels doch noch deutlich durch.

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Lässt sich nicht aufhalten: Annika Hollender von der HSG Plesse-Hardenberg gegen den Northeimer HC.

Quelle: Hinzmann

Northeim. Mit ihrem 16. Saisonsieg verteidigte die HSG ihre Tabellenführung.

Nervosität auf beiden Seiten kennzeichnete die Anfangsphase. Der erste Treffer der Partie fiel erst in der sechsten Minute. Sarah Strahlke brachte das Burgenteam in Führung. Die Gastgeberinnen mussten in der heimischen Schuhwallhalle sogar bis zur neunten Minute warten, ehe sie das erste Mal jubeln durften. Tanja Weitemeier erzielte den ersten ihrer am Ende insgesamt zehn Treffer (davon fünf Siebenmeter).

Allein sieben der neun Tore im ersten Abschnitt gingen auf das Konto der Northeimer Rückraumspielerin, von der HSG-Trainer Becker später sagte: „Sie ist einfach eine sehr gute Handballerin, spielt gut an, trifft gut und hat ein starkes Eins-gegen-eins-Spiel.“

Seine Spielerinnen mussten sich allerdings nicht dahinter verstecken. Sie spielten sehr variabel gegen die offensiv ausgerichtete NHC-Deckung, tauschten immer wieder die Positionen und hatten ein sehr gutes Auge für ihre Kreisläuferinnen. Yasmin Hemke und Miriam Achler trafen von dieser Position immerhin sechs Mal. Entsprechend strahlte Hemke anschließend gemeinsam mit der unermüdlich ackernden Rückraumspielerin Annika Hollender um die Wette. „Das hat heute gut mit uns geklappt“, waren sich beide einig.

Den Drei-Tore-Vorsprung zur Pause büßte Plesse-Hardenberg im zweiten Abschnitt zunächst wieder ein (13:13/37.), lag aber nicht einmal zurück. „Es gab einige Phasen, da haben wir es versäumt, uns abzusetzen“, kritisierte Becker nach dem Spiel. Technische Fehler, Fangfehler oder zu überhastete Abschlüsse machten die Partie unnötig lange spannend.

Ihr letztes Tor warfen die Gastgeberinnen zehn Minuten vor der Schlusssirene. In der Endphase stand die ohnehin schon sichere HSG-Deckung noch besser, und zwischen den Pfosten glänzte Carolin Menn. „Nur 18 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache“, lobte Becker seine Abwehr.

Dass die Effizienz von Northeims Weitemeier am Ende nachließ und ihr in der Schlussphase nicht mehr alles gelang, war der HSG-Taktik geschuldet: „Wir haben sie die ganze Zeit arbeiten lassen. Bei einer kurzen Deckung hätte sie sich ja phasenweise ausruhen können. So war sie zum Schluss stehend k.o., und Northeim konnte nur noch Widerstands-Handball spielen. Alles in allem war es aber das erwartet spannende Spiel.“

Tore HSG Plesse-Hardenberg: Hemke (4), Rombach (3), Henne (1), Sander (3/3), Herale (2), Strahlke (1), Hollender (3), Kunze (1), Achler (4). - NHC: Thielebeule (3), S. Barnkothe (2), Weitemeier (10/5), M. Barnkothe (1), Ziegler (1), Kelm (1).

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