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Burgfrauen mit Big Point im Titelrennen

Frauenhandball-Oberliga Burgfrauen mit Big Point im Titelrennen

Der Traum vom Titel in der Frauenhandball-Oberliga  lebt weiter. „Wenn der Erste den Dritten so schlägt, hat man vieles richtig gemacht“, ordnete der Trainer der HSG Plesse-Hardenberg den Erfolg über den Hannoverschen SC ganz weit oben ein.

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Auch Freda Seifert kann die Niederlage ihrer HG Rosdorf-Grone nicht verhindern.

Quelle: Heller

Göttingen. Weiter unten in der persönlichen Bilanz finden sich dagegen die Niederlagen der HG Rosdorf-Grone und der HSG Göttingen wieder

HSG Plesse-Hardenberg – Hannoverscher SC 28:21 (14:11). Den besseren Start in das Spitzenspiel erwischte der HSC, für den im Titel- und Aufstiegskampf nur ein Sieg zählte. 4:2 und 7:5 führten die Gäste, weil die HSG-Abwehr über den Kreis anfällig war. Erst als die 6:0-Abwehr defensiver agierte, kam die Heimsieben besser ins Spiel. Beim 7:7 war der Ausgleich geschafft, beim 13:9 die erste klare Führung erspielt. Die Abwehr stand, Torfrau Carolin Menn war ein starker Rückhalt und im Angriff lief der Ball flüssig durch die Reihen. „Wir haben das Spiel dominiert“, meinte Tim Becker, „aber vergessen, den Sack zuzumachen.“ 20:15 führte die HSG Mitte der zweiten Hälfte, vergab dann aber ein paar 100prozentige Chancen und musste beim 21:18 kurzzeitig zittern. Drei Treffer in Folge sorgten dann schnell für Ruhe, Plesse-Hardenberg steuerte dem 19. Saisonsieg entgegen und Hannover ließ die Köpfe hängen. „Ich bin sehr zufrieden. Wenn man als Erster den Dritten so schlägt, hat man vieles richtig gemacht“, freute sich Becker.

Tore HSG: Sander (10/4), Bäcker (4), Achler (3), Henne (3), Strahlke (3), Kunze (2), Herale (1), Rombach (1), Hollender (1).

HG Rosdorf-Grone – HSG Heidmark 22:30 (15:15). Bis zum 5:5 war es ausgeglichen, Fehler und Tore hielten sich auf beiden Seiten die Waage. Dann legte Heidmark ein 8:6 vor, das die HG mit einer stark auftrumpfenden Devi Hille in ein 12:9 wandelte. Zur Pause hatten die Gäste wieder ausgeglichen, das Spiel begann praktisch von vorn. Der Heimsieben gelang der Neustart aber gar nicht gut. Vorne ohne Ideen und Effektivität, hinten zu passiv und schwach im Rückzugsverhalten. Egal wen Lennart Pietsch auch brachte, es lief einfach nicht. „Uns fiel nichts mehr ein“, gab der Trainer zu und gab zu: „In der zweiten Halbzeit ist Heidmark wie ein Spitzenteam aufgetreten. Ich gönne ihnen den Aufstieg.“ Davon ist die HG weit entfernt, tritt nach guter Hinrunde (17:9 Punkte) auf der Stelle (7, 27:19).

Tore HG: Hille (6), Gutenberg (4), Leonard (3), Jäger (2), Lucenko (2), Wette (2), Seifert (1), Eisenhauer (1), Schrader (1).

HV Lüneburg – HSG Göttingen 36:32 (19:12). Bei den abstiegsgefährdeten Gastgebern brachte sich die HSG schon in der ersten Hälfte um ein besseres Ergebnis. „Es war ein kollektiver Blackout, vorne und hinten“, so drastisch beschrieb Uwe Viebrans die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte. An dem Rückstand bissen sich die Gäste lange die Zähne aus (20:26), als dann kurz nacheinander Vivian Tischer und Michelle Rösler eine Zeitstrafe absitzen mussten, zog Lüneburg gar auf zehn Tore weg (31:21). Mit einer „jetzt erst Recht“-Mentalität, die letzte Woche die Wende gegen Celle brachte, kämpfte die HSG in den letzten zehn Minuten um jeden Ball und kam Tor um Tor näher. Am Ende lief aber die Zeit davon. „Fünf Minuten länger, und wir hätten es gedreht“, ist sich Viebrans sicher und war trotz der Niederlage nicht unzufrieden.

Tore HSG: Voigt (12/7), Rösler (5), Gräser (4), Lieseberg (3), Kirchner (2), Jansen (2), Lohmann (2), Tischer (2).

von Denise Kricheldorf-Mai

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