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Christian Wüstefeld führt im Südniedersachsen-Cup

Leichtathletik Christian Wüstefeld führt im Südniedersachsen-Cup

Christian Wüstefeld hat sich nicht unterkriegen lassen. Nach zwei schweren Lungenoperationen in den Jahren 2009 und 2010 geht der seit 2011 in Obernfeld lebende Bankkaufmann wieder in der Freizeit seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Er läuft. Und das mit großem Erfolg.

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Nach zwei schweren Lungenoperationen jetzt wieder topfit: Christian Wüstefeld.

Quelle: Lienig

Obernfeld. Momentan führt der 25-Jährige in seiner Altersklasse die Wertung im Südniedersachsen-Cup an. Sechs Siege (Dransfeld, Einbeck, Hattorf, Dassel, Bad Sachsa, Arenshausen) und weiter Podest-Platzierungen stehen bislang für ihn zu Buche. „Ein paar Läufe möchte ich aber noch machen. Vielleicht kann ich ja dann den dritten Platz aus Osterode auch wieder ausmerzen“, erzählt Wüstefeld, der den Cup bereits 2013 und 2014 gewann. Mindestens sechs und höchstens zehn Läufe sind die Voraussetzung zur Teilnahme am Cup. Auf jeden Fall möchte der in Nordrhein-Westfalen Geborene am 18. Juli in Krebeck beim Mittelpunktlauf an den Start gehen. Dort könnte er sich ein vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk machen, denn einen Tag später wird er 26 Jahre alt.

 
In seinem Heimatverein, der LG Castrop-Rauxel, begann er früh mit der Leichtathletik, spezialisierte sich bereits frühzeitig aufs Laufen. 2011 verlegte er dann seinen Wohnort nach Obernfeld, um eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu absolvieren. Inzwischen hat er sogar noch eine Zusatzausbildung zum Sparkassen-Fachwirt und zum geprüften Immobilienmakler erfolgreich zu Ende gebracht.

 
Nach seiner schweren Erkrankung tastete er sich Stück für Stück wieder an den Sport heran. „Natürlich hat man solche Gedanken wie „War es das jetzt mit dem Sport?“, aber wenn man dann merkt, dass man langsam wieder gesund wird, dann wächst auch wieder das Vertrauen in den eigenen Körper“, unterstreicht Wüstefeld. Bestritt er bereits 2012 schon einige Wettkämpfe, „war 2013 wieder meine erste richtige Saison.“ An seine alte Rekordmarke über 5000 Meter ist er bis auf 20 Sekunden herangekommen. „Meine Bestzeit steht bei 17:24 Minuten, zuletzt bin ich 17:44 gelaufen“, freut sich Wüstefeld, der als Ausgleich zu Beruf und Sport gern auch einmal Klavier spielt.

 
Ein wenig ist das Laufen für ihn auch schon zur Sucht geworden. „Ich hatte Anfang des Jahres eine dicke Erkältung. Die ersten Tage denkt man natürlich gar nicht ans Laufen, aber wenn es dann besser geht, dann kommt der Wunsch ganz schnell wieder hoch“, erklärt der Neu-Eichsfelder, der beim Südniedersachsen-Cup für das Pedo Schweißtechnik Running Team startet. „Der Inhaber der Firma, der selber auch läuft, hat mich angesprochen, ob ich nicht in seinem Team mitlaufen möchte.“

 
Er wollte und fühlt sich in der Gruppe sehr wohl. Innerhalb der Familie hat er auch einen Mitstreiter. Sein Onkel Andreas Wüstefeld, selbst ambitionierter Läufer, dreht gern einmal ein paar Runden mit seinem Neffen, gibt ihm dabei den einen oder anderen wertvollen Tipp. Eine Lieblingsunterlage hat der Cup-Führende nicht. „Mir ist egal, ob Asphalt, Schotter oder Waldboden, ob es rauf oder runter geht.“ Bei einer derartigen Flexibilität ist es natürlich kein Wunder, dass der ehrgeizige Eichsfelder im Augenblick so erfolgreich ist.

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