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Christoph Hannig gefällt Teamarbeit

Erlebnis Turnfest Christoph Hannig gefällt Teamarbeit

„Wenn man bei Wahlen nicht rechtzeitig auf dem Klo ist, hat man ein Amt“, ist Christoph Hannig, beim Erlebnis Turnfest für die fachliche Organisation zuständig, überzeugt. Der 57-Jährige hat in seinem Leben viele Ämter gehabt, ist Vizepräsident Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport beim NTB.

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Hat seine Arbeitszeit extra wegen des Erlebnis Turnfestes reduziert: Christoph Hannig.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Über das Kinderturnen fand der gebürtige Göttinger zum Gerätturnen, bestritt früher sehr aktiv Wettkämpfe, ist dem Sport bis zum heutigen Tag treu geblieben. „An Schau-Wettbewerben nehmen wir hin und wieder immer noch einmal teil.  Dienstag ist regelmäßig Training, danach ist Biertrinken. Denn Biertrinken ohne Training schmeckt nicht“, erzählt Hannig und schmunzelt dabei.

Über den aktiven Sport wiederum fand er auch den Weg zum Ehrenamt. „Wir wurden im Verein schon früh beispielsweise bei Jugendfreizeiten eingebunden“, erinnert sich Hannig, der das Ehrenamt als sein Hobby betrachtet. „Es macht einfach Spaß, sonst würde man es nicht machen.“ Vor allem nicht in diesem zeitlichen Umfang wie derzeit. Der Lehrer für Wirtschaftslehre, der in Leinefelde tätig ist, hat seine Arbeitszeit reduziert, um sich ganz der Vorbereitung widmen zu können.

Es ist bereits sein viertes Turnfest in dieser verantwortlichen Position. Begonnen hat für ihn alles 2004 in Hameln („war mein bisher schönstes Turnfest, wahrscheinlich auch, weil es mein erstes war“). 2008 in Braunschweig und 2012 in Osnabrück folgten. Und nun also das Heimspiel in Göttingen.

„Langsam fängt es an zu kribbeln“, gibt der Turner zu. Er ist sehr froh, dass das Organisationsbüro im Haus des Sports in Göttingen untergebracht ist. „Die Gespräche zwischen der Arbeit machen es aus. Da kann man sich sehr gut austauschen“, gefällt Hannig die Zusammenarbeit im Team.

Das Turnfest als Ganzes bekommt er gar nicht so mit, denn er ist dann während der Wettkämpfe auf die Hallen festgelegt. „Es sind gar nicht so die sportlichen Angebote, die ein Turnfest ausmachen. Drei Tage Turnfest vermitteln mehr Sozialkompetenz als drei Jahre Schule“, ist der Organisator überzeugt.

Die eine oder andere schlaflose Nacht steht ihm im Vorfeld noch bevor. Das war in der Vergangenheit so und damit rechnet er auch in den kommenden Wochen. Mit Fernsehen kann er sich allerdings dann nicht ablenken, denn er besitzt keins. In seiner kaum existierenden Freizeit betätigt er sich handwerklich, geht aber auch gern mit seinen Freunden ein Bier trinken.

Einen großen Traum hat Christoph Hannig auch noch. „Ich würde gern mit dem Paddelboot den Yukon River herunterfahren“, verrät er.

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