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DFB unterstützt SCW-Projekt

Fußballtraining für Flüchtlinge DFB unterstützt SCW-Projekt

Der SCW Göttingen bietet einmal wöchentlich ein Fußballtraining für Flüchtlinge an. Als Unterstützung gab es jetzt einen Scheck in Höhe von 500 Euro der Egidius-Braun-Stiftung des DFB.

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Scheckübergabe: die SCW-Vorsitzende Carmen Meier (l.) und Hans-Jürgen Lotz, Vorsitzender des Fußballkreises.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Der SCW arbeitet bei seinem Fußballprojekt, das seit Oktober vergangenen Jahres läuft, mit der Flüchtlingshilfe Weende zusammen. Das Training hat bisher Ivo Grospitz, eigentlich Trainer der Weender C-Junioren, geleitet. „Die Vorsitzende Carmen Meier hatte im Klub Trainer gesucht, die bereit sind, ein Flüchtlingstraining zu leiten, und da habe ich zugesagt“, sagt der 24-Jährige im Rückblick auf den Beginn der Initiative.

Teilnehmerzahl variiert: zwischen zehn und 20 Flüchtlinge

Trainiert wurde immer donnerstags ein bis zwei Stunden lang auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Weende. Die Teilnehmerzahl habe variiert und zwischen zehn und 20 Flüchtlingen gelegen. „Manche mussten Sprachkurse besuchen, andere hatten ein paar Probleme mit der Pünktlichkeit“, berichtet Grospitz.

Allerdings kamen die Teilnehmer neben Weende auch aus Rosdorf oder von den Zietenterrassen, aus verschiedenen Unterkünften. „Sie haben sich durch das Training kennengelernt“, so der SCW-Trainer. „Die Flüchtlinge waren unterschiedlicher Herkunft, und von jungen Knirpsen bis zum 40-Jährigen war alles dabei.“

Motto "1:0 für ein Willkommen"

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, des DFB und der Nationalmannschaft. Das Motto lautet „1:0 für ein Willkommen“, der Scheck wurde von Hans-Jürgen Lotz, Vorsitzender des Fußballkreises Göttingen-Osterode, übergeben.

Grospitz wird mittelfristig zwar nicht mehr zur Verfügung stehen, weil er sich eine „Auszeit“ nimmt und sich die Welt ansehen möchte. Aber das Flüchtlingsprojekt ist zu einer festen Größe beim SCW geworden - ein anderer übernimmt. „Die Jungs haben immer viel Spaß gehabt“, unterstreicht der Trainer. Das soll auch so bleiben.

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