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DOG Göttingen unterstützt Hamburgs Olympia-Pläne

Bezirksgruppe DOG Göttingen unterstützt Hamburgs Olympia-Pläne

Veränderung in der Führungsetage der Bezirksgruppe Göttingen-Südniedersachsen der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG): Mischa Lumme stellt seinen Posten als Geschäftsführer aus privaten Gründen zur Verfügung. Für den werdenden Vater wird Vorstandsmitglied Wolfgang Buss das Amt für eineinhalb Jahre kommissarisch übernehmen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Das teilte die Bezirksgruppe während ihres Neujahrsempfangs vor gut 70 Mitgliedern und Gästen mit.

In ihrer Begrüßungsrede stellte die Bezirksgruppen-Vorsitzende Petra Reußner die Olympiabewerbung Deutschlands für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 in den Fokus. Dies könne für Deutschland ein großes Ereignis werden. „Unsere Unterstützung für Olympische Spiele in Deutschland wird aber – so wohlwollend sie auch grundsätzlich ausfällt – stets auch von einer kritischen Einstellung gegenüber den nicht zu übersehenden Missständen bei wichtigen Hauptakteuren des internationalen Hochleistungssports geprägt sein“, betonte Reußner. Wichtig sei eine breite gesellschaftliche Akzeptanz, und diese hänge entscheidend davon ab, „ob es auf dem Weg zu einer Demokratisierung zentraler Großverbände des internationalen Sports wie etwa des IOC, der Fifa, des internationalen Handball- oder Leichathletikverbandes endlich substanzielle Fortschritte gibt“.

Als mahnendes Beispiel nannte Reußner die Anhäufung internationaler Großereignisse in Katar. Das Emirat, das 2022 die Fußball-WM ausrichten wird, war zuletzt in Bezug auf die Handball-WM in die Kritik geraten – auch wegen der zusammengekauften „Nationalmannschaft“. Reußner unterstrich: „Wir wollen keine ,Katarisierung‘ des internationalen Sports.“

Erste Fortschritte attestierte Reußner dem IOC unter dessen deutschen Präsidenten Thomas Bach. Mit der Agenda 2020 sollen Gigantismus und Kosten eingedämmt werden. „Noch ist das aber nicht ausreichend“, mahnt Reußner zu weiteren Anstrengungen.

Informationen aus erster Hand erhielten die Gäste von Buss über die Olympiabewerbung Hamburgs. „Die Zustimmung in Hamburg ist groß“, betonte Buss, der Teile des offiziellen Bewerbungskonzepts präsentierte. Als zweite deutsche Stadt kämpft Berlin darum, Gastgeber des Großereignisses zu sein. Buss attestierte Hamburg aufgrund der „höheren Akzeptanz in der Bevölkerung“ die besseren Chancen. Eine Entscheidung, welche deutsche Stadt eine Bewerbung abgibt, wird am 21. März bei der Bundestagung des Deutschen Olympischen Sportbundes folgen, ehe dann 2017 das IOC den Ausrichter kürt. 

Als Förderverein setzt sich die DOG für die Verbreitung des Olympischen Gedankens in Sport und Gesellschaft ein, also Werte wie Fairness, Teamgeist, Völkerverständigung und individuelle Leistungsbereitschaft. Bundesweit ist Göttingen mit gut 170 Mitgliedern die zweitgrößte von etwa 50 Zweigstellen. Dieses besondere Engagement lobte Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler (SPD) und warb für eine starke Beteiligung am Landesturnfest, das im Sommer 2016 300 000 Besucher und 20 000 Aktive nach Göttingen ziehen soll. bam

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06.12.2016 - 14:39 Uhr

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