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DSC Dransfeld schlägt SSV Nörten-Hardenberg

2. Rialto-Cup DSC Dransfeld schlägt SSV Nörten-Hardenberg

Der DSC Dransfeld hat bei der zweiten Auflage erstmals sein eigenes Hallenfußballturnier um den Rialto-Cup gewonnen. Die erste Mannschaft des Kreisligisten setzte sich am Sonntagabend im Finale gegen den Bezirksligisten SSV Nörten-Hardenberg in der Halle „Lange Trift“ mit 3:1 durch.

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So sehen Sieger aus: Dransfelder Spieler behalten den Pokal nach dem Endspielsieg gegen SSV Nörten-Hardenberg.

Quelle: Theodoro da Silva

Dransfeld. Dransfeld war insofern der verdiente Sieger, als die Mannschaft I von drei gemeldeten DSC-Teams sämtliche Spiele des Turniers für sich entschied – auch wenn das Halbfinale gegen die SG Werratal erst im Neunmeterschießen gewonnen wurde. „Wir sind in der letzten Zeit nicht gerade verwöhnt worden mit Titeln, deshalb ist es für uns natürlich umso schöner“, sagte Spielertrainer Benjamin „Benna“ Mielenhausen. Das Erfolgsgeheimnis sei die mannschaftliche Geschlossenheit des DSC I gewesen. „Das hat man daran gesehen, dass jeder Spieler Tore geschossen hat“, sagte Mielenhausen. Nach der knappen Finalniederlage im Vorjahr gegen Sparta, als Dransfeld beim 1:2 ein ums andere Mal am Aluminium gescheitert war, war der Sieg im zweiten Anlauf eine besondere Genugtuung.

 
Dabei hatte im Finale zunächst Nörten mit seinem fliegenden Torwart und Routinier Andreas „Willi“ Dellemann das Spiel gemacht. Doch als Christopher Worbs schön freigespielt und sein Schuss unhaltbar abgefälscht wurde, ging der DSC in Führung. Dustin Marek sorgte unmittelbar danach für das 1:1. Schließlich brachte Ahmed Salou Dransfeld auf die Siegerstraße, und das 3:1 durch Sebastian Mielenhausen war Vorentscheidung und Endergebnis zugleich.

 
„Am Ende war es schon verdient. Da hat uns die Konzentration gefehlt“, sagte SSV-Stürmer Lucas Duymelinck, der für 13 Turniertreffer die Torjägerkanone für den besten Torschützen erhielt. Sein Mannschaftskollege Dellemann hatte zuvor das Halbfinale gegen das Überraschungsteam der SG Drammetal durch einen gefühlvollen Freistoß mit 2:1 für Nörten entschieden. „Die jungen Spieler können viel von ihm lernen. Er erklärt uns viele Sachen“, sagte Duymelinck über den Oldie. Das Halbfinalspiel gegen Drammetal wurde dann noch hektisch, woran der unsicher wirkende Schiedsrichter nicht ganz unschuldig war. Nach Zwei-Minuten-Strafen standen kurz vor Schluss drei Nörtener gegen vier Drammetaler auf dem Spielfeld, es blieb aber beim 2:1.

 
Das erste Halbfinale war zuvor an Dramatik kaum zu überbieten gewesen: Werratal hatte schon mit 4:1 geführt, als der DSC zur Aufholjagd blies und von „Benna“ Mielenhausen per Nachschuss zum 4:4 ins Neunmeterschießen gerettet wurde. Hier wurde der überragende DSC-Keeper Daniel Hartje zum Matchwinner. „Ich war schon beim Nörtener Turnier bester Torhüter, bin gut in Form“, sagte Hartje, der auch im Endspiel glänzend hielt. Mark Glatter von der SG Werratal war hingegen etwas enttäuscht: „Wir waren schon so gut wie sicher im Finale. Aber man hat gemerkt, dass wir am Donnerstag in die Rückrunden-Vorbereitung gestartet sind. Wir hatten schwere Knochen.“ Ein kleiner Trost war der 6:2-Sieg im Spiel um Platz drei.

 
Mit rund 500 Zuschauern an allein drei Turniertagen war der Veranstalter DSC durchaus zufrieden. Die Endrunde am Sonntag verfolgten rund 170 Zuschauer. Christopher Worbs von der Organisation, der von durchaus fairen Spielen sprach, war lediglich enttäuscht vom SCW, dessen erste Mannschaft eingeladen gewesen war und für den die vierte auflief – diese ging dann in der Vorrunde regelrecht unter.

 
Ergebnis-Liveblog: gt-sportbuzzer.de.

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