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„Das Gerede über den Aufstieg kam nicht von uns“

Fußball-Oberliga „Das Gerede über den Aufstieg kam nicht von uns“

„Überraschend kam es nicht“, sagt Sebastian Gehrke, Kapitän des Fußball-Oberligisten SVG, über die Entscheidung des Vorstands, angesichts von zehn Punkten Rückstand auf Platz zwei auf die Regionalliga-Lizenz zu verzichten. „Die Mannschaft hat es relativ gefasst aufgenommen“, ergänzt Trainer Knut Nolte.

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Knut Nolte.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Die Rederei vom Aufstieg kam ja nicht von uns“, stellt Nolte klar. Das Team sei immer auf dem Teppich geblieben. Geärgert habe er sich lediglich über „blöde Niederlagen“, die zuletzt dem Vorstand keine Wahl gelassen hätten. „Es ist eher unrealistisch, dass wir es noch packen. Wenn wir über Ostern mindestens vier Punkte geholt hätten, hätte der Vorstand uns niemals unsere Perspektive genommen.“ Die Lizensierungsfrist lief am Donnerstag aus, die SVG-Führung hatte sich entscheiden müssen.

„Als neutraler Beobachter kann ich es nachvollziehen, als Spieler will man immer das Optimum schaffen, und so gesehen ist es schade“, sagt Gehrke. „Wenn der Verein finanziell auf Rosen gebettet wäre, hätte ich gesagt: Macht es! Er ist es aber nicht“, unterstreicht Nolte im Hinblick auf die circa 3000 Euro teure Lizensierung.

Gleichwohl ist die Saison mit der Entscheidung nicht abgehakt: „Wir versuchen jetzt, den dritten Platz zu halten“, sagt Nolte. „Es sind noch 24 Punkte zu holen, und wir versuchen, alle zu bekommen“, verdeutlicht Gehrke, der nicht glaubt, dass die Erfolgsserie des Aufsteigers von 18 Spielen ohne Niederlage, der Wille, eine Pleite zu vermeiden, die Spieler in den vergangenen Wochen gehemmt hat. „Im Gegenteil, das hat uns angespornt. Es war ein geiles Gefühl, ungeschlagen zu sein“, sagt Gehrke. Erst nach der ersten Niederlage habe sich ein kleiner „Hänger“ eingeschlichen.

Nolte setzte noch am Mittwochabend ein Zeichen, in dem er seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte: „Ich fühle mich absolut wohl, und es macht Spaß.“ Den hätte er allerdings nicht, wenn die SVG wider Erwarten doch noch aufsteigen könnte, aber nicht darf: „Dann würde ich mich ganz schön ärgern“, sagt der Trainer. „Im Endeffekt würden wir uns alle in den Arsch beißen“, ergänzt Gehrke.

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