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Das verflixte zweite Jahr

SVG Göttingen präsentiert am Sonnabend ihre neue Mannschaft Das verflixte zweite Jahr

Das zweite Jahr ist immer das schwerste - ob sich die Fußballer-Weisheit auch für die SVG Göttingen in ihrer zweiten Spielzeit seit dem Oberliga-Aufstieg bewahrheitet, wird sich im Herbst zeigen. Zunächst einmal steht am Sonnabend um 16 Uhr im Stadion am Sandweg die Saisoneröffnung an.

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Ein hartes Jahr für die SVG Göttingen: Die Fans zeigten sich nicht gerade begeistert.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Ich habe der Mannschaft gesagt: In der Rückserie haben wir uns absteigermäßig präsentiert. Da müssen wir eine Schippe drauflegen“, berichtet SVG-Trainer Knut Nolte. Am Ende habe das Team von der beinahe sensationellen Erfolgsserie profitiert, als der Neuling 18-mal in Folge ungeschlagen blieb.

Für Teammanager Thorsten Tunkel besteht das „primäre Ziel“ darin, Punkte zu holen, und auch Nolte mag sich nicht dazu hinreißen lassen, mehr als einen Mittelfeldplatz einzufordern. „Cloppenburg kommt runter, starke Aufsteiger wie Gifhorn kommen hoch - da geht es vorrangig erst mal um den Klassenerhalt“, sagt Tunkel.

Die Schwarz-Weißen planen mit einem 22er-Kader, den der SVG-Teammanager folgendermaßen charakterisiert: „Wir haben von 23 auf 22 Spieler reduziert, aber dafür in der Leistungsdichte zugelegt. Jeder Akteur hat das Zeug zum Leistungsträger und Stammspieler.“ Große Hoffnungen ruhen auf den Neuzugängen Julian Keseling (Nörten), Lukas Kusch (Landolfshausen) und Lamine Diop (Northeim). „Wenn er seine Leistungen aus der 05-Zeit abruft, kann er Stammspieler werden“, sagt Tunkel.

Während Nolte die Mannschaft scheucht, kümmert sich momentan Fitnesstrainer Kenneth Kantner um Neuling Kusch, der zuletzt ein halbes Jahr mit einem Meniskusriss gefehlt hat. Routinier Keseling soll den Abgang von Sebastian Gehrke kompensieren, der als Spielertrainer zum Bezirksligisten Blau-Weiß Bilshausen gewechselt ist. „Von Keseling als Innenverteidiger halte ich eine Menge“, sagt Nolte.

Zusammen mit Abwehrchef und Co-Trainer Jan Hoffmann, der zwar schon 38 Jahre alt, aber nach wie vor eine Bank ist, und Janek Brandt, der laut Tunkel „einen Riesensprung“ gemacht hat, sei die SVG in der Defensive gut aufgestellt. „Wichtig ist, dass wir einen optimalen Start hinlegen“, sagt der Teammanager. „Es geht wieder bei Null los, wir müssen punkten, punkten, punkten.“

Am Sonntag um 16 Uhr beim Derby-Cup gegen den 1. SC Göttingen 05 läuft vielleicht der 23. Akteur des Kaders auf, ein 18-jähriger Gastspieler. Der ehemalige libanesische Juniorennationalspieler, eine Offensivkraft, wäre nach dem früheren syrischen Jugendnationaltorhüter Omar Younes der zweite Flüchtling in den Reihen der SVG. Aber im schweren zweiten Jahr kann man gar nicht genug Nationalspieler haben.

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