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„Der Zusammenhalt ist einfach super“

RV St. Georg Nesselröden „Der Zusammenhalt ist einfach super“

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier - zumindest für Arnold Rittmeier, Vorsitzender beim RV St. Georg Nesselröden. Kaum sind die letzten Hindernisse vom Reit- und Springturnier über die Pfingsttage wieder im Schuppen verstaut, da macht sich der 48-Jährige bereits Gedanken hinsichtlich des nächsten Jahres.

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Hochklassigen Reitsport gibt es über die Pfingstage seit vielen Jahren beim RV St. Georg Nesselröden zu sehen.

Quelle: Niklas Richter

Nesselröden. Rittmeier, der den Verein, der 1985 gegründet wurde, seit zehn Jahren führt, zuvor schon zwölf Jahre als Sportwart tätig war, kennt diesen Ablauf nicht anders. Wahrscheinlich würde ihm auch etwas fehlen, wie er selbst zugibt. Alles andere als leicht ist es, ein derartig umfangreiches Turnier auf die Beine zu stellen.

Auf Turnieren erfolgreich

Bereits am 1. Oktober 2016 muss die Anmeldung für Pfingsten 2017 beim Verband eingegangen sein. „Wir sind damals durch Zufall an diesen Termin herangekommen. Wenn man den einmal weggibt, dann bekommt man ihn nie wieder“, weiß der Pferdenarr ganz sicher.

Von seiner beruflichen Tätigkeit einmal abgesehen - er arbeitet als Maurer für ein Eichsfelder Unternehmen - dreht sich bei ihm alles ums Reiten. Seine Töchter Kira (20) und Gina (17) sind inzwischen selbst auf Turnieren erfolgreich unterwegs.

Rittmeier war früher häufig bei Turnieren unterwegs, jetzt allerdings nur noch als Hobbyreiter. Einen großen Teil seiner Freizeit verbringt er auf der Nesselröder Reitanlage. Natürlich besonders, wenn es wieder auf die Turniervorbereitungen zugeht.

„Es wird immer schwieriger, Leute zu finden, die helfen. 15 sind der harte Kern, an den Turniertagen selber sind es so um die 40. Dabei geht es ohne die Dorfbevölkerung gar nicht“, ist der gebürtige Nesselröder sehr froh über die helfenden Hände und auch über den Zuspruch verschiedener Eichsfelder Firmen. „Der Zusammenhalt ist einfach super, kenne ich aus keinem anderen Verein.“

Vereinsübergreifende Kooperation

Damit meint er speziell die gegenseitige Unterstützung. So hilft beispielsweise der Schützenverein beim Turnier mit, im Gegenzug die Reiter auf dem alljährlichen Schützenball. „Dann können die auch einmal richtig feiern“, erläutert Rittmeier.

Ebenfalls mit im Boot sind die Nesselröder Volleyballer, die dafür die Anlage für ihr Beachvolleyball-Turnier nutzen können. Nicht zu vergessen die Nesselröder Fußballer, die dann wiederum bei ihrem Oktoberfest entlastet werden. Unverzichtbar ist auch die Hilfe der Feuerwehr, die an den Turniertagen für die Parkplatz-Zuweisung zuständig ist.

Und notfalls bei extremer Wetterlage auch schon mal das eine oder andere Fahrzeug aus dem Schlamm ziehen muss. In diesem Jahr drohte diese Gefahr nicht, die Temperaturen tendierten eher in Richtung Bodenfrost. Der Zuschauerzuspruch war dennoch zufriedenstellend. Und die Meldungen ohnehin. „Wir hatten 1300 Starts. Mehr geht einfach nicht“, zieht Rittmeier eine sehr positive Bilanz.

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