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Derby für Veilchen-Ladies gegen Braunschweig

2. Damenbasketball-Bundesliga Derby für Veilchen-Ladies gegen Braunschweig

Hermann Paar ist fleißig gewesen. „Weil sich der gegnerische Kader deutlich verändert hat, gab es viel zu scouten“, sagt der Trainer des Damenbasketball-Zweitligisten BG 74. Als Lohn für die Mühen soll am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle ein Derbysieg gegen Eintracht Braunschweig herausspringen.

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Steigende Tendenz: Veilchen-Lady Birte Bencker findet nach überstandener Verletzung immer besser in die Spur.

Quelle: CR

Göttingen. Tatsächlich haben die Löwinnen wenig gemein mit der Mannschaft, die im Hinspiel mit 75:71 von den Veilchen-Ladies besiegt wurde. Jessica Weber, Veronika Slazyk und US-Centerin Zakliyah Shahid-Martin stehen nicht mehr im Kader, über die Ex-Göttingerin Suska Berger kann Braunschweigs Coach Pierre Hohn – ebenfalls mit Göttinger Vergangenheit – aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen in Mexiko nur sporadisch verfügen. Als Ersatz verpflichteten die Gäste, die punktgleich hinter der BG auf Platz vier rangieren (beide sieben Siege und fünf Niederlagen), die Russin Viktoria Sholokhova, die mit 15 Punkten gegen Grünberg einen soliden Einstand feierte. Als Nachteil sieht Paar die hohe Personalfluktuation nicht an. „So etwas kann zu einer klareren Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft führen“, betont der 62-Jährige, der sich in der Spielvorbereitung sowieso primär an den Stärken der Göttingerinnen orientiert hat.
Und die sind besonders am defensiven Ende des Spielfelds zu finden. Gegen Opladen ließ die BG nur 39 Punkte zu. „Die Abläufe sind mittlerweile klar und die Mädchen wissen, was ich von ihnen will. Gerade im Umschalten von Angriff auf Verteidigung haben wir zugelegt“, erklärt Paar. Potenzial sieht er beim Defensiv-Rebounding.
„Net optimal“, so der Saarländer, war in Opladen hingegen die offensive Leistung. Die magere Ausbeute von 51 Zählern hänge jedoch mit der vorherigen Winterpause zusammen. „Außerdem scheinen in der Halle nicht viele Punkte zu fallen, selbst Spitzenreiter Hannover hat nur 57 erzielt.“ Also Probleme, die sich flugs beheben lassen. Und ohnehin: „Mir ist ein 40:39 lieber als ein 100:101“, verdeutlicht der erfahrene Übungsleiter.
Nicht mit von der Partie ist Kitty Müller, die wegen der Belastungen im Medizin-Studium in dieser Saison wohl nicht mehr spielen wird. Dafür findet Birte Bencker nach langer Verletzungspause zu ihrer Form zurück. „Die Grundschnelligkeit ist noch nicht wieder ganz da, aber sie macht einen ordentlichen Job“, lobt Paar.
Keine Rolle spielt für ihn der Derby-Charakter des Spiels. „Interessanter ist, auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffs zu treffen und sich möglichst ein Polster zu verschaffen.“

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