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Derby ohne Erfolgsdruck

Handball-Oberliga Derby ohne Erfolgsdruck

Für Dietmar Böning-Grebe, Trainer des Handball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg, gibt es keine Zweifel: Für ihn ist der ungeschlagene Spitzenreiter und Gastgeber Northeimer HC am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle Northeim klarer Favorit.

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Hauke Lapschies und die HSG Plesse-Hardenberg treten beim Tabellenführer Northeimer HC an.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Bovenden. „Wir fahren aber nicht nach Northeim, um die Punkte zu verschenken“, unterstreicht Böning-Grebe, „auch wenn dort die Trauben ganz hoch hängen.“ Der HSG-Coach hat den NHC per Video vom jüngsten 34:26-Sieg bei der HG Rosdorf-Grone studiert: „Northeim lässt keine Fehler des Gegners zu und zeigt über 60 Minuten eine konstante Leistung“, findet Böning-Grebe.

Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des Ex-Northeimers Jan-Niklas Falkenhain, der sich immer noch mit seiner Schulterverletzung herumplagt. „Ich hoffe aber, dass ich spielen darf“, sagt der Rückraumspieler. „Wir werden versuchen, Northeim zu ärgern“, ergänzt er, „unsere Mannschaft ist gut drauf und hat in den letzten Spielen Selbstbewusstsein getankt.“ Falkenhain stellt auf der anderen Seite klar, dass eine Niederlage „kein Beinbruch“ wäre.

Torjäger Christian Brand sieht das ähnlich. Er will an seine gute Form aus dem Spiel gegen Wittingen anknüpfen, wo er mit 13 Treffern aufhorchen ließ. Dennoch bleibt der gefährliche Rückraumspieler auf dem Boden der Tatsachen: „Auswärts in Northeim etwas mitzunehmen, wäre schon eine kleine Sensation. Wir können dort aber ohne Druck aufspielen und werden als Mannschaft gegenhalten. Darin liegt unsere Stärke.“

Wieder dabei ist nach seiner Erkältung Eike Gloth, der vor allem in der Abwehr eine Alternative sein kann. Der Northeimer HC um den torgefährlichen Linksaußen Christian Stöpler hofft, dass die Knieverletzung von Tim Gerstmann und die Gesichtsverletzung von Jannes Meyer aus dem Spiel in Rosdorf nicht so schlimm seien. Vor sicherlich großer Kulisse erwartet Trainer Karsten Barnkothe „ein spannendes und anspruchsvolles Spiel gegen einen guten Aufsteiger“.

HG vor fast unüberwindbarer Hürde

Oberligist HG Rosdorf-Grone steht am Sonnabend um 19.15 Uhr beim Tabellensiebten VfL Hameln ebenfalls vor einer fast unüberwindbaren Hürde: In seiner fast dreijährigen Amtszeit in Rosdorf hat Trainer Gernot Weiss noch kein Punkt aus der Rattenfängerstadt mitgenommen. Und auch in diesem Jahr stehen die Zeichen alles andere als gut.

„Nach unser katastrophalen Vorbereitung war zu erwarten, dass wir nicht in der Lage sind, in dieser Liga momentan mitzuhalten“, sagt Weiss. „Wir werden versuchen, daraus das Beste zu machen. Derzeit trainieren wir gut“, berichtet der Coach. Jedenfalls werde es wohl noch bis Januar oder Februar dauern, um aus dem Keller herauszukommen.

„Hameln ist sehr heimstark“, gibt der torgefährliche Neuzugang Henrik Sievers zu bedenken. „Wir müssen endlich konstant unsere Leistungen abrufen, so wie in den ersten 15 Minuten gegen Northeim, als wir 10:6 geführt hatten.“ Markus Wächter, Neuzugang von der SG Börde Handball, fordert: „Wir müssen uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff steigern, 60 Minuten kämpfen und keine Schwächephase zeigen.“ Dabei hofft Rosdorf-Grone auch auf den Rumänen Vlad Avram, der in der vergangenen Woche nicht trainieren konnte und gegen Northeim mit einem Tape auflief.

Dem Rückraumspieler war bei seinem neuen Arbeitgeber in Melsungen ein Eisen auf den Fuß gefallen.

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