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Deutsch-schwedischer Triumph beim Turnier in Holzerode

Vielseitigkeitsreiten Deutsch-schwedischer Triumph beim Turnier in Holzerode

Zum Schluss hat deutsch-schwedische Siegesfreude geherrscht: Beim international ausgeschriebenen Vielseitigkeitsturnier in Holzerode siegten in den höchsten Klassen der Deutsche Frank Ostholt und seine Frau, die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt. Die Ein-Sterne-Prüfung gewann Frank Ostholt auf Cesar V mit 46 Strafpunkten. In der Zwei-Sterne-Prüfung hatte seine Gattin auf Wega mit 41,4 Strafpunkten die Nase vorn.

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Auch vom Wassergraben lässt sich das Siegerpaar in Holzerode nicht aufhalten: Frank Ostholt auf Cesar V.

Quelle: Theodoro da Silva

Holzerode. Beiden war nach Dressur und Springen Ingrid Klimke auf den Fersen. Erst am vergangenen Wochenende hatte Klimke die Vier-Sterne-Prüfung beim Vielseitigkeitsklassiker in Luhmühlen gewonnen.

Mit 47 Fehlerpunkten setzte sie sich auf Weisse Düne in der Ein-Sterne-Prüfung hinter Ostholt, ihren Mannschaftspartner von 2008. Gemeinsam hatten sie damals bei Olympia in Peking die Goldmedaille für Deutschland erritten. Pech hatte Klimke bei der Zwei-Sterne-Prüfung auf Calicool. Nach drei Verweigerungen schied sie – wie viele andere – aus dem anspruchsvollen Wettbewerb aus. Doch mit Zilia kam sie wieder auf den zweiten Platz – mit 49,30 Strafpunkten.

Mit einer Verweigerung kam die Reiterin des RV Holzerode, Lena Rindermann, davon. Auf Hollywood und Maniac von Klengel wurde die Billingshäuserin im hinteren Mittelfeld platziert. Für das große Turnier waren freilich nicht nur Reiter nötig. Rund 40 Helfer waren im Gelände. Bei den weitläufigen Geländeritten müssen Hindernisrichter die Fehler der Reiter melden.

Ideal waren die Bedingungen für die Geländeprüfung. Nach einem Sonnabend mit vielen Schauern zeigte sich der Sonntag von seiner schönsten Seite. Es war sonnig, aber nicht zu warm. Der Regen habe sein Bestes getan, um den Boden zu optimieren, meinte Organisator Herbert Klengel, Vorsitzender des RV Holzerode als Veranstalter des Turniers.

Auf einer Strecke von 2750 Metern mussten die Reiter bei der Ein-Sterne-Prüfung 18 Hindernisse in 5:18 Minuten überwinden. Auf 1,10 Meter ist die Höhe festgelegt, maximal 1,40 Meter beträgt die Tiefe. Bei der Zwei-Sterne-Prüfung wurden 20 Sprünge (1,15 m x 1,60 m) über 3100 Meter verlangt. Allein das hügelige Gelände sei eine Herausforderung für die Pferde, sagte Klengel. „Sie müssen sehr gut durchtrainiert sein.“

Trotz dieser Anforderungen wurde die Strecke von den meisten Paaren sehr flüssig bewältigt. Immer wieder betonte Klengel, dass die Pferde mit einem Erfolgserlebnis nach Hause gehen müssen. Sie sollen „Lust“ haben, noch einmal auf Strecke zu gehen. Beim siebenjährigen San Frederico schien sich diese Hoffnung zu bestätigen.

Telse Zimmer machte ihn für ihre Tochter Veronique fertig. Unruhig scharrte er mit den Hufen, so als drängele er, dass er endlich starten dürfe. Als Achte fuhren sie nach Hause in die Heide. Mit der Geländeprüfung für die Vielseitigkeit Klasse L ging das Turnier in Holzerode schließlich zu Ende.

Ergebnisse: fn-neon.de

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