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Deutsche Meisterschaften im Crosslauf: Eichsfelderinnen zufrieden

Matsch macht glücklich Deutsche Meisterschaften im Crosslauf: Eichsfelderinnen zufrieden

Matschiger, tiefer Boden und schweres Gelände ließen die Herzen von Paulina Wüstefeld und Emilia Waida von der LG Eichsfeld höherschlagen. In Markt Indersdorf vor den Toren Münchens fanden die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf statt.

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Paulina Wüstefeld von der LG Eichsfeld teilt sich ihre Kräfte über die schwere Strecke in Markt Indersdorf gut ein.

Quelle: Görlitz

Eichsfeld. Für die beiden Eichsfelderinnen waren es die ersten nationalen Titelkämpfe dieser Art. Wüstefeld, die vom TV Germania Gieboldehausen kommt, und Waida (TV Jahn Duderstadt) gingen in der weiblichen Jugend U 18 an den Start, belegten am Ende die Plätze 11 und 36, waren mit ihren Resultaten absolut zufrieden.

„Ich fand es total schön, dass es bei einem Cross-Rennen auch mal matschig war“, berichtet Wüstefeld, die nach Aussage ihres Trainers Olaf Waida ein sehr diszipliniertes Rennen lief. „Paulina ist sehr vernünftig angelaufen, konnte dann das Tempo steigern und hat sich ihre Kraft sehr gut eingeteilt“, lobte Waida seinen Schützling.

Von Runde zu Runde wurde das Gelände schwerer passierbar. Doch die Gieboldehäuserin ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen, arbeitete sich Platz für Platz nach vorn und kam nach 19:11 Minuten auf einem hervorragenden elften Platz ins Ziel. „Häufig ist es ja so, dass gesagt wird, es ist eine Cross-Strecke, und dann läuft man über eine Wiese“, erzählt die 17-jährige Gymnasiastin.

Extrem schwer, aber auch „cool“

Pudelwohl im Match fühlte sich auch Emilia Waida. Wobei sie sich in den Tagen zuvor gar nicht so wohl gefühlt hatte, denn ein grippaler Infekt steckte ihr in den Knochen. „Bei uns hat fast die Hälfte der Klasse gefehlt. Ich habe Gott sei Dank nur leicht etwas abgekriegt“, erzählt Emilia. Allerdings fühlte sie sich dann während des Wettkampfes doch ein wenig schlapp, konnte letztlich mit ihrem 36. Platz durchaus leben.

„Die ich mir vorgenommen hatte, habe ich, bis auf eine, auch alle überholt“, so Waida. Sie empfand die 4,4 Kilometer lange Strecke als extrem schwer, aber auch „cool“. „Ich fand den Schlamm richtig lustig. Es lagen Schuhe auf der Bahn und Socken“, berichtete die Duderstädterin.

Ihr selber wäre auch fast das Missgeschick passiert, dass sie einen Schuh in der zähen Masse verloren hätte. „Ich habe ihn dann aber schnell wieder angezogen und bin weitergelaufen“, erinnerte sie sich und fand es überhaupt nicht schlimm, total verdreckt im Ziel anzukommen.

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