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Deutscher Meister von Triumph, Empfang und Ehrung überrascht

Wurftaubenverein Nesselröden Deutscher Meister von Triumph, Empfang und Ehrung überrascht

Dass sie so erfolgreich abschneiden würden, hatten die Nachwuchstrapschützen des Wurftaubenvereins (WTV) Nesselröden vor der Abfahrt zur Deutschen Meisterschaft nach München „nie gedacht“.

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Beifall für Topleistungen: WTV-Chef Dirk Cullmann (rechts) und Südharz-Präsident Wilfried Lühe rahmen Alexander Zapfe, Jens Biermann und Lukas Lautenbach (von links) klatschend ein.

Quelle: Pförtner

Auch mit dem begeisterten Empfang, den ihnen der Verein nach ihrer Rückkehr bereiteten, hatten der Titelgewinner Jens Biermann, Vizemeister Alexander Zapfe und der viertplatzierte Lukas Lautenbach nicht gerechnet. Vor dem Clubhaus am Nesselröder Ortsrand wartete gemeinsam mit dem WTV-Vorsitzenden Dirk Cullmann, Trainer Florian Otto und zahlreichen Vereinsmitgliedern auch Winfried Lühe, der Präsident des Schützenkreises Südharz: Er zeichnete das Trio für „hervorragende Leistungen“ mit der bronzenen Ehrennadel des Kreisschützenverbandes aus.

Die drei jungen Trapschützen waren von der Auszeichnung ebenso überrascht wie zuvor von ihrer Medaillenausbeute. Biermann war, wie er erzählte, völlig verblüfft, als ihm nach seiner letzten Serie alle zum ersten Rang gratulierten. „Ich habe gar nicht auf die Platzierung geachtet“, gab der 17-jährige Seulinger zu, denn schließlich sei er ohne große Erwartungen in den Wettkampf der Juniorenklasse B gegangen: „Ich wollte alles geben und mein Ding durchziehen – das habe ich getan.“

Nach den ersten beiden von drei Durchgängen hatte Biermann gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Vereinskameraden Lukas Lautenbach aus Germershausen gleichauf an zweiter Stelle gelegen, sich dann aber mit 22 (von insgesamt 61) Treffern doch noch die Meisterkrone aufgesetzt. Dagegen rutschte Lautenbach mit einer schwächeren Abschlussrunde mit abgeschossenen 17 Wurfscheiben aus den Medaillenrängen. „Das hätte die Sache natürlich abgerundet, wenn ich Bronze gewonnen hätte“, ärgerte sich Lautenbach ein wenig über den einen Zähler Rückstand, der ihm zum dritten Platz fehlte. Bei seiner ersten Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen war der Germershäuser mit dem vierten Rang allerdings grundsätzlich sehr zufrieden. „Ich habe am Ende Nervenflattern bekommen, als ich erfahren hatte, wie gut ich im Rennen liegen“, gestand er.

Zwischen Freude und Enttäuschung pendelte auch der 19-jährige A-Junior Alexander Zapfe: Der Seulinger führte das Klassement nach dem Finale zusammen mit Paul Pigorsch (SSC Neiden) mit 117 Treffer an, musste sich dann aber im Stechen geschlagen geben. Den möglichen Triumph hatte der Eichsfelder während des Finalschießens verpasst: „Die ersten sechs Tauben habe ich getroffen, aber dann hatte ich ein Loch und habe siebenmal nicht getroffen“, berichtete er. Zapfe hatte übrigens auch eine Erklärung parat, wieso die WTVer so stark auftrumpften: Die Favoriten aus dem Bundeskader seien es nicht gewohnt, bei schlechtem Wetter zu schießen, und daher unter ihrem üblichen Schnitt geblieben. Den Erfolg des WTV-Trios schmälert dieser Umstand jedoch keinesfalls.

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