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Homerun in die Regionalliga

Göttingen Generals Homerun in die Regionalliga

Die Göttingen Generals der BG 74 sind Meister der Oberliga Nord - und nun wollen die American Footballer auch ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen und in der kommenden Saison in der Regionalliga, der dritten Liga, starten.

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Die Offensive Line der Generals im Oberliga-Endspiel gegen Hamburg in Aktion.

Quelle: Achilles

Göttingen. Zwar werde der Lizenzantrag erst im Dezember gestellt, aber: „Wir gehen hoch, alles andere wäre Quatsch“, unterstreicht Abteilungsleiter Philip Arnold. Selbstverständlich ist das nicht, denn bereits vor zwei Jahren hatten die Generals mit einer „perfect season“, wie Arnold sagt, einer perfekten Saison also, den Oberligatitel geholt. Wegen einer zu dünnen Personaldecke wurde jedoch auf den Aufstieg verzichtet.

Nun jedoch profitieren die Göttinger Footballer von einem kleinen Boom rund um den US-amerikanischen Nationalsport. Beim Probetraining im vergangenen Januar drängelten sich 60 potenzielle Neuzugänge in der Halle. „Wir wussten gar nicht, wohin mit ihnen. Das war für uns eine völlig unbekannte Situation, und plötzlich hatten wir ein Luxusproblem“, berichtet Arnold.

Boom aus dem Fernsehen

In die Meistersaison sei die Mannschaft daraufhin mit „60 bis 70 Leuten“ gestartet, im Finale gegen Hamburg zählte der Abteilungsleiter immer noch 46 spielfähige Akteure. „Der Boom hängt unter anderem mit der Fernsehübertragung zusammen. Immerhin werden nun jede Woche zwei Spiele gezeigt.“

Die Generals spielen laut Arnold als einziges Team in Europa ein altes Spielsystem ohne Quarterback, dafür aber mit einem sogenannten Blocking Back. Das sei etwas komplizierter, biete jedoch ein variantenreicheres Spiel im Backfield, wo die Angriffe ersonnen werden, und komme den „dicken Jungs“ entgegen.

Zuschauer, das sei ihm schon klar, sähen gern die Pässe eines Quarterbacks, aber auch so weisen die Generals im Maschpark einen stolzen Schnitt von 300 bis 350 Zuschauern pro Heimspiel auf. Trainiert wird zweimal pro Woche, vom Polizisten über den Physiker bis zum Studenten sei eine ganze Palette an Berufen im Kader vertreten.

Probetraining am Montag

Die zweite Mannschaft der Braunschweig Lions, gegen die es im Finale des vergangenen Jahres eine Niederlage setzte, haben sich in der Regionalliga etabliert und führen die Tabelle an. Arnold und den Generals geht es zunächst einmal nur um den Klassenerhalt. Das nächste Probetraining steht am Montag, 24. Oktober, um 19 Uhr in der Sporthalle Zietenterrassen („Halle 109“) in der Bertha-von-Suttner-Straße an. „Wir suchen dicke Jungs, über 100 Kilogramm, die Bock haben, jemandem weh zu tun“, sagt Arnold augenzwinkernd. „Athletische Jungs“, fügt er hinzu, „die auf den ersten zehn Metern Gas geben können“.

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