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Drei Siege, überall zufriedene Gesichter

Frauenhandball-Oberliga Drei Siege, überall zufriedene Gesichter

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg bleiben Tabellenführer. Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg setzten sie sich ebenso souverän durch wie die HG Rosdorf-Grone, die das Kellerduell gegen Schlusslicht SG Zweidorf-Bortfeld gewann und damit den ersten Saisonsieg verbuchte. Auswärts erfolgreich war die HSG Göttingen.

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Steuert sechs Tore für die HG Rosdorf-Grone bei: Devi Hille (Mitte).

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. HG Rosdorf-Grone – SG Zweidorf-Bortfeld 34:26 (17:12). „Eigentlich waren das noch zu wenig Tore, es hätten gut auch 50 werden können“, fand HG-Trainer Lennart Pietsch nur ein einziges Haar in der Suppe. Seinen Spielerinnen war anfangs Nervosität anzumerken, doch mit einer klaren 6:1-Führung im Rücken, wich diese mehr und mehr. Die Deckung stand gut. „Wir haben gut geschoben und viele Tempogegenstoß-Tore erzielt. Unser Gegner hat alle Deckungsvarianten ausprobiert, aber bei uns ging von allen Positionen Torgefahr aus. Ich bin absolut zufrieden.“ Anschließend waren alle erleichtert, dass es mit dem ersten Saisonsieg geklappt hat. „Es wurde alles gut umgesetzt, so kann es jetzt weitergehen“, hofft Pietsch für die nächsten Spiele. – Tore HG: Jaeger (2), Moschner (1), Frölich (2), Hille (6/1), Eisenhauer (3), Kehler (4), Leonard (2), Seifert (8/5), Gutenberg (6/2).

Steigerung in der zweiten Halbzeit

HSG Plesse-Hardenberg – VfL Wolfsburg 33:25 (21:16). „Den Sieg hatte ich so erwartet, ich hätte ihn mir souveräner gewünscht. In der ersten Halbzeit hat die Abwehr nicht gut gestanden, 16 Gegentore sind einfach zu viel“, sagte HSG-Coach Tim Becker, der eine in den Anfangsminuten ausgeglichene Partie (3:3/7.) sah, in der sich sein Team dann aber doch absetzte. Während die Defensive zunächst nicht den sichersten Eindruck machte, funktionierten die Gegenstöße und der Positionsangriff sehr gut.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Abwehr und Torhüterin Nele Röhrs wurde zu einem sicheren Rückhalt. Spätestens beim 29:20 (53.) – nach sieben Treffern in Folge – hatten die Gastgeberinnen die Partie entschieden. „Da haben wir auch von unserer körperlichen Fitness profitiert, zumal Wolfsburg durch eine verletzte Spielerin und eine rote Karte personell dezimiert war“, sagte Becker, für den die Tabellenführung eine „Momentaufnahme“ ist. Nichts dagegen hat er natürlich, wenn die Verfolger – wie am Wochenende Northeim und Hildesheim – Federn lassen. – Tore HSG: Rombach (1), Henne (5), Sander (10/2), Herale (2), Marienfeld (5), Strahlke (2), Al Najem (5), Hollender (3).

Erfolgreiche neue Spielerinnen

HSG Hannover-West – HSG Göttingen 22:33 (14:15). Ein souveräner Sieg, den die Göttingerinnen erst nach der Pause herausgespielt haben. Mit der 3:0-Führung (3.) startete das Team von Trainer Uwe Viebrans gut, leistete sich dann aber zahlreiche technische Fehler und lag plötzlich 6:9 (10.) zurück. „Jeder Ballverlust im Angriff wurde mit einem Tempogegenstoß bestraft. Aus dem Spiel heraus hat Hannover gar nicht so viele Tore erzielt“, berichtete Viebrans. Er hatte nur neun Feldspielerinnen im Aufgebot, alle trugen sich in die Torschützenliste ein.

Auch Janina Schmieding, die gut vier Wochen nach der Geburt ihrer Tochter wieder für wenige Minuten auf dem Spielfeld stand und gleich zwei Treffer beisteuerte. Nach der Pause stand dann eine wie verwandelt wirkende Mannschaft auf dem Parkett mit einer von Spiel zu Spiel stärker werdenden Jennifer Uhl zwischen den Pfosten. Die Fehler wurden minimiert, Vivien Tischer profitierte von Anspielen an den Kreis und in der Abwehr stellten Tischer und Kimberly Schmieding einen starken Mittelblock. – Tore Göttingen: Tischer (8/3), Wehnert (1), J. Schmieding (2), Jansen (7), Lieseberg (3), Bause (3), K. Schmieding (1/1), Rösler (6), Albrecht (2).

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07.12.2016 - 11:47 Uhr

Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hält man sich offensichtlich die Option auf einen weiteren Trainerwechsel noch in diesem Jahr offen.

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