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Dominanz auf dem Rad entscheidend

Neuer Teilnehmerrekord Dominanz auf dem Rad entscheidend

Als finale Trainingseinheit angedacht, als Beste abgeschlossen: Anna Riethmüller hat die Frauen-Konkurrenz beim Stadtwerke-Volkstriathlon in Göttingen, bei dem laut Veranstalter ein Teilnehmerrekord von 779 Aktiven erzielt wurde, dominiert. Sören Wallmen stand ihr bei den Männern in nichts nach.

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Zuschauermagnet: Außer bei der Zielankunft feuerte das Publikum die Aktiven vor allem in der Wechselzone kräftig an.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „Der heutige Wettkampf sollte eigentlich nur der letzte Trainingsreiz fürs kommende Wochenende sein, wenn ich in Köln erstmals über die Langdistanz starte“, erklärte Riethmüller. Dazu lief der Start nicht einmal optimal: „Es ging turbulent zu, meine Schwimmbrille saß nicht richtig, und so bin ich nur als Dritte aus dem Wasser“, berichtete die drahtige 27-Jährige. Anschließend habe sie jedoch sie ihre Vorteile ausgespielt: „Auf dem Rad bin ich sehr, sehr stark.“

Gleiches trifft für Wallmen zu, der bei seiner neunten Teilnahme in Abstinenz des fünffachen Seriensiegers Hendrik Becker zum ersten Mal triumphierte. Lediglich als Zehnter aus dem Schwimmbecken am Brauweg gestiegen, riss der in Northeim geborene Kölner auf seiner todschicken und rund 10 000 Euro teuren BMC-Zeitfahrmaschine eine gewaltige Lücke auf seine Kontrahenten, fuhr im Schnitt 43 Stundenkilometer. „Beim Laufen habe ich den Vorsprung gehalten, wenngleich es nicht schneller ging. Dafür war es viel zu warm“, sagte der 39-Jährige.

Unter der Hitze ächzte der Großteil der Teilnehmer, auch die Zuschauerzahlen brachen dadurch etwas ein. „Überschüttet ihn mit Applaus und Wasser“, rief Moderator Andreas Lindemeier regelmäßig, wenn ein von Sonne und Strapazen gezeichneter Triathlet über die Ziellinie im Jahnstadion trudelte. Wohl dem, der vorgesorgt hatte.

„Jetzt gibt es ein schönes, eisgekühltes bayrisches Bier, Papa“, verkündete Matze Düver seinem Vater Bernd, mit 76 Jahren ältester Starter, nach dem Zieleinlauf breit grinsend. „Mindestens bis 80“ will Düver senior - der nach dem Wettkampf so entspannt aussieht wie viele seiner Altersgenossen nach einem Sonntagsspaziergang - noch über die Volksdistanz antreten, hält sich dafür mit täglichem Fitnesstraining und Tennis in Form.

In Topverfassung präsentierte sich auch das Team Personal Sports 1 mit Max Kofler (Schwimmen), Kai-Hendrik Günther (Rad) und Volker Hillebrecht (Laufen), dass die Staffel in Rekordzeit für sich entschied. „Besonders der Staffel-Wettbewerb wird immer beliebter. Nie hatten wir mehr Anmeldungen“, sagte Volkstriathlon-Projektleiter Daniel Koch, der ein äußerst zufriedenes Fazit zog: „Das Wetter war gut, der Ablauf hat super funktioniert, und der Funpark für die Kinder hat der Veranstaltung eine schöne Atmosphäre gegeben.“

Sieger und Altersklassenbeste

Männer Volksdistanz (316 Teilnehmer): 1. Sören Wallmen, 2. Tobias Kiesling, 3. Maurice Herwig; Jugend A: Leonard Rode; Junioren: Maurice Herwig; Altersklasse I: Tobias Kisling; Altersklasse II: Johannes Schmitz; Altersklasse III: Tim Rümenap; Altersklasse IV: Sören Wallmer; Senioren I: Bastian Käter; Senioren II: Philipp Schüler; Senioren III: Martin Bruse; Senioren IV: Jochen Dornbusch; Senioren V: Axel Mahrarens; Senioren VI: Günter Tondock; Senioren VII: Bernd Düver; Schnupperdistanz: Tobias Buck-Gramcko.

Frauen Volksdistanz (127 Teilnehmer): 1. Anna Riethmüller, 2. Maleen Butterbrodt, 3. Sanna Almstedt; Jugend A: Rebecca Suhr; Juniorinnen: Maleen Butterbrodt; Altersklasse I: Karina Sosanski; Altersklasse II: Anna Riethmüller; Altersklasse III: Daniela Tischer; Altersklasse IV: Britta Wenske; Seniorinnen I: Sanna Almstedt; Seniorinnen II: Iris Bruse; Seniorinnen III: Christine Burgtorf; Seniorinnen IV: Christa Tondock; Seniorinnen V: Ulrike Liekmeier; Schnupperdistanz: Maren Bruse.
Staffel (90 teilnehmende Mannschaften): Team Personal Sports 1.
Kindertriathlon: Jungen: Cem Rosien; Mädchen: Franzi Arendt.

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