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Dransfelder Handball-Damen starten gegen Vorsfelde

Landesliga Dransfelder Handball-Damen starten gegen Vorsfelde

So hoch hat noch keine Dransfelder Handballmannschaft gespielt. Die Damen des DSC haben sind in die Landesliga aufgestiegen und bestreiten am Sonntag um 16 Uhr ihr erstes Heimspiel in der neuen Spielklasse. Gegner in der Halle „Lange Trift“ wird der MTV Vorsfelde sein.

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Das Damenteam aus Dransfeld.

Quelle: EF

Dransfeld. DSC-Trainer Andreas Dallügge bezeichnet die Entwicklung als „etwas beängstgend“. Damit spielt er auf die beiden Aufstiege innerhalb von zwei Jahren an. Als der C-Lizenz-Inhaber das Team zur Saison 2013/14 in der Regionsstaffel übernommen hat, hatte sich dieser Trend noch nicht abgezeichnet. Gerade mal sieben Spielerinnen standen zur Verfügung. Eindeutig zu wenige, um den Spielbetrieb in der untersten Klasse anzugehen. Dallügge streckte seine Fühler aus, nutzte als ehemaliger Trainer der SV Schedetal/Volkmarshausen seine immer noch guten Kontakte in den südlichen Landkreis. „Wir hatten in Dransfeld ein Haus gekauft, ich wurde angesprochen und war bereit, dem Verein, in dem ich groß geworden bin, auch etwas zurückzugeben.“ Einmal in der Woche wurde trainiert, zunächst ohne Aufstiegsambitionen. Dass es schließlich ein Selbstläufer wurde, war auch der Tatsache zu verdanken, dass sich mit Katrin Thieleke, Alexandra Menn und Anastasia Papadopoulou drei Spielerinnen mit Oberliga-Erfahrung anschlossen.

 

Es folgte der Aufstieg in die Regionsoberliga, wo das Team Rang drei belegte und nach dem Verzicht des Meisters HSG Rhumetal II sowie des Zweiten HSG Plesse-Hardenberg II den Landesliga-Aufstieg wahrgenommen hat. In der ersten Partie bei der HSG Nord Edemissen (20:26) hat der DSC, der ohne den urlaubenden Trainer und einige wichtige Spielerinnen auskommen musste, noch Lehrgeld zahlen müssen. Gegen Vorsfelde, das mit dem Spiel in Dransfeld in die Saison einsteigt, hofft der Coach auf eine Verbesserung. „Wir haben fünf Zugänge in dieser Saison. Es ist nicht einfach, immer neue Spielerinnen einzubauen. Das ist eben keine Mannschaft, die über Jahre gewachsen ist“, erläutert er.

 

Fünf Spielerinnen aus Dransfeld gehören zum Team. Dallügge bezeichnet sie als wichtige Identifikationsfiguren für die immer zahlreich erscheinenden Zuschauer. „Weil die aber auch qualitativ guten Handball sehen wollen, müssen wir uns auch Hilfe von Außen holen“, spricht er die Spielerinnen an, die jetzt vom MTV Geismar, SVS Schedetal/Volkmarshausen, HG Rosdorf-Grone und aus Kassel dazugestoßen sind. 25 Jahre beträgt das Durchschnittsalter, das der Trainer als „gute Mischung“ bezeichnet. „Es gibt bei uns keine Platzhirsche, die alte Rechte haben.“

 

Der 44-Jährige hat mit seinen Vorstandskollegen inzwischen auch ein Umfeld für die Frauenmannschaft geschaffen. Es wurden weitere Trainingsmaterialien gekauft, ein Physiotherapeut betreut die Spielerinnen und es gibt eine Kooperation mit den Kreisliga-Fußballern des DSC. „Die sind oft in der Halle und feuern uns lautstark an“, freut sich der Handballer, der in der Jugend beim 1. SC 05 aktiv war, dann in Dransfeld gespielt hat und aufgrund von Knieproblemen früh als Trainer auf der Bank gesessen hat. Nicht optimal verlief die Saisonvorbereitung, weil die Sporthalle wegen Renovierungsarbeiten in den Sommerferien nicht genutzt werden konnte. „Wir haben einen achtwöchigen Spinningskurs gemacht, Trainingsspiele gegen höherklassige Teams absolviert und eben viel draußen trainieren müssen. Dafür stimmt die Grundfitness.“

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