Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Dritter Kreuzbandriss bei Trojanski immer wahrscheinlicher

Handball-Oberliga Dritter Kreuzbandriss bei Trojanski immer wahrscheinlicher

Der TV Jahn Duderstadt muss sich immer mehr mit der bitteren Realität vertraut machen: Der 27-jährige polnische Stammtorhüter Tymon Trojanski fällt dem Handball-Oberligisten voraussichtlich wochen- wenn nicht sogar monatelang aus. Der Verdacht auf Kreuzbandriss scheint sich zu bestätigen.

Voriger Artikel
GTC-Damen 40 steigen in die Nordliga auf
Nächster Artikel
HSG Plesse-Hardenberg bei Favorit Fritzlar gefordert

Tymon Trojanski.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. „Der Doktor sich relativ sicher, dass dem so ist“, ließ Trainer Artur Mikolajczyk wissen, nachdem sich der Schlussmann am Mittwoch im Göttinger Universitätsklinikum einer MRT-Untersuchung „in der Röhre“ unterzogen hatte. Die finale Diagnose wird allerdings erst in einigen Tagen vorliegen.

Fest steht allerdings, dass der TV Jahn Duderstadt seit Bekanntwerden der Verletzung dringend nach Ersatz sucht: „Natürlich haben wir sofort unsere Fühler ausgestreckt und erste Kontakte geknüpft“, bestätigt Holger Bernd, der seit 1. November 2016 Geschäftsführer beim TV Jahn Duderstadt ist. Vollzug können die Eichsfelder aber bis dato noch nicht melden: „Wir haben noch keinen neuen Mann“, bestätigte Trainer Mikolajczyk am Mittwoch gegenüber dem Tageblatt: „Wir kümmern aus aber sehr intensiv darum. Schließlich müssen wir sehr schnell eine Lösung finden.“

Das nächste Punktspiel steht bereits am kommenden Sonntag bei der TSV Burgdorf III an. Am darauf folgenden Wochenende ist der TV Jahn spielfrei und muss erst wieder am 30. September im dritten Auswärtsspiel in Folge beim Titelaspiranten MTV Vorsfelde antreten. „Ein weiterer Torhüter für das Spiel am Sonntag in Burgdorf würde uns schon einmal weiterhelfen. Gegebenenfalls müssen wir dann in der spielfreien Zeit weiter suchen“, betont Geschäftsführer Bernd.

Nach aktuellen Stand ist Julian Zwengel derzeit alleiniger Torwart der Eichsfelder: „Es ist jedenfalls bitter, dass Tymon Trojanski jetzt längere Zeit ausfällt. Ich hoffe natürlich, dass mir so schnell wie möglich ein weiterer Keeper an die Seite gestellt wird.“ Der Jura-Student weiß wovon der redet. Im Winter 2016 war Zwengel von der HSG Plesse-Hardenberg ins Eichsfeld gewechselt, um Tymon Trojanski zu ersetzen. Der polnische Torwart war damals schon einmal mit einen Kreuzbandriss mehrere Monate ausgefallen. Die Wechselmodalitäten sehen im Laufe einer Saison Spielsperren vor und erschweren damit die Suche zusätzlich.

Der TV Jahn Duderstadt hatte zu Saisonbeginn mit dem 23-jährigen Alexander Klocke von der TG Münden sogar einen dritten Torhüter verpflichtet. Wobei die Eichsfelder auf den BWL-Studenten in der gesamten Vorrunde verzichten müssen, denn der absolviert ein Auslandssemester in Südkorea. „Wir hatten uns eigentlich vor Saisonbeginn abgesprochen, dass ich in der Vorrunde und Klocke in der Rückrunde spiele“, erklärte Zwengel, der sich von Februar bis April 2018 studienbedingt in Berlin aufhalten wird.

Von schwerwiegenden Verletzungen und damit schwer zu kompensierenden Ausfällen werden heimische Vereine derzeit immer häufiger geplagt. Kai Effler, Neuzugang bei der HSG Plesse-Hardenberg hatte sich binnen eines Jahres den zweiten Kreuzbandabriss zuzogen und fällt für den Rest der Saison aus. Sein Teamkollegen Jan-Niklas Falkenhain hatte der Arzt dieser Tage totales Handballverbot auferlegt.

Mit Maximilian Zech von der HG Rosdorf-Grone hat ein weiterer Leistungsträger in der Vergangenheit wegen seiner lädierten Schulter schon mehrfach Bekanntschaft mit dem MRT gemacht. Und: Drittliga-Aufsteiger Northeimer HC die gesamte Saison auf Linksaußen Christian Stöpler verzichten, der sich in der Vorbereitungen das Kreuzband gerissen und den Meniskus beschädigt hat.

Von Ferdinand Jacksch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
24.09.2017 - 15:03 Uhr

Zwei Landesligisten im Einsatz, Sparta will Tabellenführung verteidigen

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen