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Drittes Stadtderby der Saison: Grone empfängt 05

Fußball-Landesliga Drittes Stadtderby der Saison: Grone empfängt 05

Wenn Mittwochabend, 25. August, die Fußballer des FC Grone am heimischen Rehbach den RSV 05 empfangen, steht das dritte Stadtderby der noch jungen Landesligasaison an.

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Fehlt dem FC Grone: Christos Gouloudis (l.), hier beim 5:4 im Sparkassen-Cup gegen den RSV 05 und Helge Kaden (M.).

Quelle: Pförtner

Göttingen (war). Doch schon stehen beide Teams mit dem Rücken zur Wand, rangieren momentan auf Abstiegsplätzen: Während dem Aufsteiger Grone ohnehin eine schwere Spielzeit prophezeit wurde, hat der noch sieglose RSV 05 mit drei Unentschieden und einer 2:4-Niederlage im Derby bei der SVG Einbeck enttäuscht. Dazu kam eine Pleite im Bezirkspokal gegen Sparta und die Trennung von Trainer Holger Koch wegen „verbaler Entgleisungen“.

Interimstrainer und Teammanager Jan Steiger konstatierte jedoch nach dem 1:1 gegen Acosta Braunschweig am vergangenen Wochenende eine gute Leistung des Teams. Im Viertelfinale des Saisonvorbereitungsturniers Sparkasse-Göttingen-Cup hatte der FC Grone Ende Juli aus einem 1:4-Rückstand einen 5:4-Sieg gemacht – allerdings gegen eine bessere B-Elf des RSV. Spielbeginn am heutigen Abend ist um 18.30 Uhr.

Für den FC reichte es bisher in vier Spielen gerade einmal zu einem Pünktchen. Den bisher letzten Nackenschlag gab es für das personell gebeutelte Team am vergangenen Wochenende, als gegen Wolfenbüttel eine Aufholjagd in der 89. Minute mit dem 3:4 ihr jähes Ende fand. „Dabei hätte es am Ende 5:3 für uns stehen müssen“, kritisiert Trainer Wilfried Rusteberg die Abschlussschwäche seiner Mannschaft. Im Derby sei man somit fast schon gezwungen, „auf drei Punkte zu gehen. Wir wollen jetzt versuchen, unsere Stärken einzubringen.“ Das Team habe das Potenzial, Mannschaften wie den RSV 05 zu besiegen. „Egal ob Wolfsburg, Oker oder 05: Wir müssen mutig nach vorn spielen und Punkte holen.“ Dass Holger Koch beim Gegner nicht mehr auf der Bank sitzt, wertet Rusteberg eher als Nachteil. Gegen Acosta Braunschweig hätten die RSV-Spieler auch deshalb „alles gegeben“, weil jeder Akteur nun unter Beweis stellen wolle, dass er in die Stammelf gehöre. „Auch weil die Erwartungen höher waren, werden die voll zur Sache gehen.“

Rusteberg muss auf Papert, Nelson, Marcel Meyer, Bonus, den beruflich verhinderten Gouloudis sowie voraussichtlich den grippekranken Özcan verzichten. Für Henning Meyer (Hexenschuss) steht Kobold zwischen den Pfosten. Wer für den RSV 05 aufläuft und ob der gegen Braunschweig angeschlagen ausgewechselte Erol Saciri dabei ist, wollte Interimstrainer Steiger gestern nicht verraten. „Zu personellen Dingen äußere ich mich nicht, das ist mein Geheimnis“, sagte er. Nur soviel: „Wir können aus einem guten Fundus schöpfen.“

Steiger wird womöglich auch noch im nächsten Spiel beim MTV Wolfenbüttel am kommenden Sonntag auf der Bank sitzen. Bis dahin soll aber der Nachfolger des geschassten Holger Koch feststehen. „Ich bin optimistisch, dass wir bis Freitag einen neuen Trainer präsentieren, spätestens jedoch bis zum nächsten Spiel“, sagte gestern der RSV-Vorsitzende Burkhard Bartschat. Nach Tageblatt-Informationen gehören Norbert Böning, Arunas Zekas und Djordje Curcic, die in den vergangenen Tagen als heiße Kandidaten gehandelt wurden, nicht zum Kreis der Anwärter.

Der bisherige Trainer Koch sei beim Vorstand vor allem wegen seiner öffentlich geäußerten Kritik am Sparkasse-Göttingen-Cup in Ungnade gefallen, präzisierte Bartschat gestern auf Tageblatt-Nachfrage. „Er musste wissen, dass seine Äußerungen in der Presse als Meinung des Vereins dargestellt werden“, sagte der RSV-Vorsitzende. „Zwei, drei andere Dinge“ seien dazugekommen.

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