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Duderstadts Gegner VfL Hameln kann auf glanzvolle Zeiten zurückblicken

„Mittelfristiges Ziel muss die 3. Liga sein“ Duderstadts Gegner VfL Hameln kann auf glanzvolle Zeiten zurückblicken

Auf ein packendes Duell können sich die Anhänger von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt im ersten Spiel des neuen Jahres freuen. Am kommenden Sonnabend gastiert um 18 Uhr mit dem VfL Hameln ein Spitzenteam in der Halle „Auf der Klappe“.

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Schwerer Stand: Duderstadts Maximilian Loest (2.v.r.) sucht nach einer Lücke in der Deckung des VfL Hameln.

Quelle: Walliser

Duderstadt/Hameln. Die Handballabteilung des VfL Hameln kann inzwischen auf eine lange Tradition zurückblicken. In den 90er Jahren sorgte vor allem die erste Herrenmannschaft des VfL deutschland- und europaweit für Aufsehen.

Unter dem Namen SG VfL/BHW Hameln wurde der Klub 1994 deutscher Vizemeister hinter dem THW Kiel und erreichte im darauffolgenden Jahr das Halbfinale des EHF-Pokals.

Heute muss der einst so erfolgreiche Verein aus finanziellen Gründen wesentlich kleinere Brötchen backen. Und das in der vierten Liga. „Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich durchaus zufrieden“, sagt Trainer Henning Sohl. „Wir hätten aber durchaus zwei Pluspunkte mehr haben können.

Die Niederlagen gegen Vorsfelde und in Rosdorf ärgern mich nicht“, zeigt sich Sohl recht gelassen. Mit 17:7-Zählern waren die „Rattenfänger“ um Kapitän Oliver Glatz und Torjäger Torben Höltje (77 Treffer) in die kurze Winterpause gegangen. Cheftrainer Sohl, ausgestattet mit einem Zweijahresvertrag, hatte erst am 1. Juli vergangenen Jahres die Nachfolger von Sönke Koß angetreten, der sich aus beruflichen und privaten Gründen verabschiedet hatte.

Sohl ist kein Unbekannter in Hameln. In der Saison 1995/96 stand er im Kader des damaligen Erstligisten SG VfL/BHW Hameln und trug seinen Teil dazu bei, dass die Spielzeit für den Verein als Vize-Europapokalsieger endete. „Das ist eine spannende Aufgabe“, freut sich der 42-jährige Sohl auf seine derzeitige Herausforderung. Klare Vorstellungen mit dem VfL Hameln hat der Coach vor Augen.

„Wenn das Ziel wäre, mittelfristig in der Oberliga zu bleiben, wäre es für mich nicht die richtige Aufgabe. Das mittelfristige Ziel muss die 3. Liga sein“, unterstreicht Sohl vor dem Spiel beim TV Jahn Duderstadt. Und somit liebäugelt der ehemalige Bundesligaspieler zum Jahresauftakt auch mit zwei Punkten im Eichsfeld.

Dennoch braucht sich der TV Jahn vor dem VfL nicht zu fürchten, hat doch auch der zur Zeit gut aufgelegte Liganachbar HG Rosdorf-Grone den VfL Hameln zu Saisonbeginn mit 26:22 geschlagen. „Rosdorf hat einen harten Ball bis an die Grenze des Erlaubten gespielt und uns damit den Schneid abgekauft“, erinnert sich Henning Sohl und spricht von einem verdienten Erfolg des Gegners: „Wir haben überragend schlecht geworfen. Rosdorf hat clever gespielt und verdient gewonnen. Die haben das gemacht, was sie können.“ Was damals auch der mittlerweile 37-jährige Linkshänder und Ex-Duderstädter Björn Schubert erfahren musste.

Acht Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen stehen bisher auf dem Konto des Tabellenvierten, der auswärts zuletzt mit 26:32 beim MTV Soltau verlor. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ohne Patte spielt man einen ganz anderen Handball. Für mich hat das etwas Verzerrendes“, so Trainer Sohl, dessen Team im letzten Spiel vor der Winterpause in eindrucksvoller Manier mit einem 33:24-Sieg gegen den TV Eiche Dingelbe in die Erfolgsspur zurückgekehrt war.

Zugänge: Dominik Niemeyer (HV Barsinghausen), Georg Brendler (A-Jugend), Sebastian Maczka (A-Jugend). Yannik Rüter (A-Jugend). – Abgänge: Jannis Pille (HSV Hannover), Marcel Engelhard (MTV Vorsfelde), Dean Wood (Karriereende), Yannic Raabe (MTV Obernkirchen). – Trainer: Sönke Koß.

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