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Duell im Nachbarkreis ist auch Spitzenspiel

Frauenhandball-Oberliga Duell im Nachbarkreis ist auch Spitzenspiel

Es ist mal wieder Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen. Dieses Mal misst sich die HSG Plesse-Hardenberg auswärts mit dem Northeimer HC. Die HG Rosdorf-Grone wird von Eintracht Hildesheim erwartet, die HSG Göttingen genießt gegen die HSG Hannover-West Heimrecht.

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Muss mit einer Sonderbewachung beim Nachbarn rechnen: Lisa Sander (l.) von der HSG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Eintracht Hildesheim – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 18.45 Uhr). Das spielfreie Wochenende tat den Kranken und Angeschlagenen gut, bis auf Julia Michelsen (Mittelhandbruch) sind alle Spielerinnen fit. „Wenn die Grippewelle nicht zurückkommt, sind wir 14 Spielerinnen“, hofft Lennart Pietsch auf einen vollen Kader.

Das erleichtert die Aufgabe in Hildesheim ein wenig. Denn die ist eigentlich richtig schwer. Das Hinspiel verlor die HG in eigener Halle mit 27:30, bekam die Toptorjägerin Yvonne Krängel und die starke Kreisläuferin Tabea Rook nicht in den Griff. „Auswärts ist das Ganze dann noch eine Spur schwieriger“, vermutet Pietsch. Viel wird auf die Abwehr ankommen, dazu muss der Rückraum torgefährlich agieren. „Wir brauchen schon das Niveau wie gegen Plesse-Hardenberg“, so der Trainer.

Northeimer HC – HSG Plesse-Hardenberg (Sonntag, 15 Uhr). Wieder ein Derby, wieder ein Spitzenspiel. Tabellenführer Plesse-Hardenberg reist zum Verfolger Northeimer HC, der nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat. Northeim ist heimstark (16:4 Punkte), hat die wenigsten Gegentore (348) kassiert. Das Hinspiel ging mit 23:22 knapp an die HSG, gegen eine Wiederholung hätte bei den Gästen wohl keiner etwas einzuwenden. Dazu muss allerdings eine bessere Leistung als gegen Rosdorf-Grone abgerufen werden. „Das war ein Schuss vor den Bug.

So etwas wird uns hoffentlich nicht noch einmal passieren“, erklärt Tim Becker. Steigern muss ich seine Mannschaft vor allem im Angriff, die Wurfquote verbessern. Viel wird dabei auf den Positionsangriff ankommen. „Northeim hat einen guten Rückzug, da fällt die Waffe Gegenstoß fast weg“, weist Becker auf die Defensivstärke der Gastgeberinnen hin. Die spielen eigentlich eine 5:1-Abwehr, es könnte aber auch eine Sonderbewachung für Lisa Sander geben. „Wir wissen nicht, was kommt. Wenn zwei Mannschaften sich so gut kennen, sind taktische Kleinigkeiten entscheidend“, erklärt Becker, der sich selbst nicht in die Karten gucken lassen will.

HSG Göttingen – HSG Hannover-West (Sonntag, 16 Uhr, BBS II). Zum zweiten Mal hintereinander genießt die HSG Heimrecht, eine Woche nach dem TuS Bergen stellt sich die HSG Hannover-West in Göttingen vor. Der Mitaufsteiger wechselte in der Winterpause den Trainer, holte seitdem acht seiner insgesamt nur elf Punkte. Zwei Niederlagen zuletzt bremsten die Euphorie etwas, die Abstiegsgefahr ist noch längst nicht gebannt. Für Göttingen hingegen schon, das ganze 13 Punkte mehr auf dem Konto hat als Hannover-West.

Beeindruckend dabei die Heimstärke des Viebrans-Teams, das in neun Spielen siebenmal als Gewinner die Halle verließ. Heimsieg Nummer zehn winkt nun gegen den Zehnten. „Wir müssten das eigentlich schaffen, dürfen die Gäste aber nicht unterschätzen“, so Uwe Viebrans. Da die Grippewelle langsam abebbt, wächst der Kader zahlenmäßig wieder an. „Auch wenn nicht alle bei 100 Prozent sind, haben wir eine vernünftige Truppe zusammen“, verspricht der Trainer.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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