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EM-Gold für Lenz und Richter

Kanupolo EM-Gold für Lenz und Richter

Die beiden Göttinger Kanupolo-Weltklassespieler Tonie Lenz und Lukas Richter haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die deutsche Damen- und Herrennationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Essen den Titel gewonnen haben. Ebenfalls Gold holte das U-21-Damenteam. Die U-21-Herren wurden Dritte. 

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Toni Lenz beim Wurf.

Quelle: Pförtner

Essen/Göttingen. Während die deutschen Männer das Endspiel  auf dem Essener Baldeneysee gegen die starken Italiener erst dank Golden Goal für sich entschieden (nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 gestanden) und damit ihren dritten EM-Titel holten, rangen die Frauen die Französinnen in einem hochklassigen und hochdramatischen Finale mit 6:4 nieder.

„Diese Europameisterschaft  ist für uns insofern etwas Besonderes, weil wir nach dem Rücktritt von vier erfahrenen Spielerinnen – als fast der Hälfte des Neunerteams – mit einer stark verjüngten Mannschaft antreten mussten. Dass wir es trotzdem geschafft haben, ist einfach toll“, jubelte die mehrfache Weltmeisterin Lenz, mit 26 Jahren die älteste Akteurin im Team von Bundestrainer Lars Wolf. Lenz, der im Finale die 1:0-Führung gelang, dann aber meist von mehreren Gegnern in die Zange genommen wurde, hatte ihren großen Auftritt beim 6:0-Halbfinalsieg gegen die Niederlande, als ihr ein lupenreiner Hattrick gelang.

Als „totale Abwehrschlacht“ charakterisierte der gleichaltrige Richter, der wie Lenz seine Karriere beim Göttinger Paddler-Club begonnen hat und wie sie in Hamburg studiert, das Endspiel der deutschen Männer gegen Italien. „Beide Verteidigungsreihen standen so stabil wie eine Festung, so dass es für die Angreifer kaum ein Durchkommen gab. In der Verlängerung hätte jede der beiden Mannschaften das Match durch Golden Goal für sich entscheiden können. Wir hatten letztlich das Glück auf unserer Seite und haben das entscheidende Tor erzielt“, freute sich Richter.

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