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Vollmer und Beyer schlagen sich achtbar

DM in Ulm Vollmer und Beyer schlagen sich achtbar

Alexander Vollmer und Jana Beyer von der LG Eichsfeld haben sich bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Ulm in der Altersklasse U 18 gegen die besten Nachwuchskräfte des Landes achtbar geschlagen. Das Ziel, Bestzeiten zu laufen, war aufgrund der Witterung jedoch nicht möglich.

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Jana Beyer schlägt sich achtbar bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm.

Quelle: R

Eichsfeld. "Es war unheimlich schwül, man hat sich wie in einer Sauna gefühlt", berichtete Trainer Olaf Waida. An neue persönliche Rekorde war deshalb nicht zu denken. "Auch die anderen Läufer sind teilweise 20 Sekunden unter ihrer schnellsten Zeit geblieben", erklärte er.

Vollmer belegte in seinem 1500 Meter-Vorlauf in 4:24,58 Minuten den neunten Platz und verpasste damit den Sprung in den Endlauf. "Er war sehr enttäuscht, denn mit der Zeit, die er laufen kann und mit der er sich für die DM qualifiziert hat, hätte er sich deutlich für das Finale qualifiziert. Allerdings muss man auch die Kirche im Dorf lassen. Er hat sich mit einer Superzeit qualifiziert und steht in der nationalen Bestenliste", betonte Waida. Das Rennen verlief für den 17-jährigen Duderstädter unglücklich. Zunächst wurde das komplette Feld wegen eines Fehlstarts zurückgepfiffen. Beim zweiten Versuch klappte es dann. Kurz nach dem Start stürzte ein Läufer jedoch. Vollmer musste über den Gestürzten springen, kam so etwas aus dem Rhythmus. In einem eher langsamen Rennen erkämpfte er sich zwar anschließend eine gute Position, konnte aber die Tempoverschärfung nach 1000 Metern nicht mehr mitgehen. "Der Kopf wollte nicht, und die Beine dann auch nicht", erklärte Waida. Dennoch habe Vollmer allen Grund, stolz auf sich zu sein. "Nächstes Jahr will er dann bei der U-20-DM wieder dabei sein", versicherte der LG-Coach. Jana Beyer ging im Donaustadion mit 26 Konkurrentinnen auf die 3000 Meter-Distanz. Nach einem Kilometer setzte sich eine Elfer-Gruppe ab, zu der auch die 16-jährige Bilshäuserin gehörte. "Sie hat alles rictig gemacht, das Tempo war gut für sie", berichtete Waida. Auch bei der nächsten Geschwindigkeitssteigerung hielt Beyer bestens mit. Bei der finalen Verschärfung musste die Norddeutsche Meisterin jedoch abreißen lassen, biss aber auf die Zähne und wurde in 10:27,05 mit Platz acht belohnt. Da die besten acht Läuferinnen an der Siegerehrung teilnehmen durften, konnte Beyer laut ihres Trainers insgesamt "sehr zufrieden" sein. "Es war ein sehr unrhythmisches Rennen mit vielen Positionswechseln. So sind Bestzeiten nicht möglich", erklärte Waida. Von Christian Roeben

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