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Eigentor bringt Sparta ins Hintertreffen

Frauenfußball-Oberliga Eigentor bringt Sparta ins Hintertreffen

Niederlagen mussten die beiden heimischen Frauenteams in der Fußball-Oberliga vermelden. Während sich Sparta dem Spitzenreiter auf eigenem Platz knapp geschlagen geben musste, verlor der ESV Rot-Weiß beim Hannoverschen SC unglücklich mit 0:1.

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Im Zweikampf: Spartas Mannschaftsführerin Ann-Kathrin Probst (r.).

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Sparta - VfL Jesteburg 1:2 (1:1). Die Gäste mussten nach neun Minuten bereits in Unterzahl spielen, weil die VfL-Torfrau außerhalb ihres Strafraums mit der Hand geklärt hatte. So ging Sparta mit einem Freistoßtor von Laura Klose in Führung. In der sechsten Minute der Nachspielzeit gelang den Gästen noch der Ausgleich vor der Pause.

Übermannschaft

Als Eigentor wurde das Siegtor der Jesteburgerinnen vermerkt, das aus dem Gewühl auf der Torlinie fiel. „Ich bin trotz der Niederlage zufrieden mit meiner Mannschaft, sie hat gut gespielt“, sagte Sparta-Trainer Norbert Meyer nach der Partie gegen den souveränen Tabellenführer, den er als die „Übermannschaft“ der Liga bezeichnete. Der VfL überzeugte trotz Unterzahl spielerisch und läuferisch.

„Denen hat man nicht angemerkt, dass eine Spielerin fehlte.“ Sein junges Team (Durchschnittsalter 21 Jahre) hatte in Torfrau Nina Hall einen starken Rückhalt und hätte durch Lisa Wedekind (Lattenkopfball) sogar noch den Ausgleich erzielen können. - Tore: 1:0 Klose (9.), 1:1 Otto (45.+6), 1:2 ET (53.).

Rückstand trotz besserer Möglichkeiten

Hannoverscher SC - ESV Rot-Weiß 1:0 (1:0). Den Göttingerinnen war deutlich anzumerken, dass ihnen mit Marie Diekgerdes, die wegen einer Patellasehnen-Verletzung den Rest der Saison ausfällt, eine Antriebskraft in der Offensive fehlte. „Ein blöder Fehler“, so ESV-Trainer Ralf Engel, brachte seine Mannschaft noch kurz vor der Halbzeitpause in Rückstand, obwohl seine Spielerinnen zuvor die besseren Möglichkeiten gehabt hatten. „Von der Spielanlage war das toll, aber wir müssen aus personellen Gründen eben total umstellen. Das macht sich bemerkbar.“ Vor allem in der Offensive. So war es die dritte Niederlage in Folge. - Tor: 1:0 Kramer (44.). kal

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