Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Ein Göttinger Kanute will an die Weltspitze paddeln

Max Staats Ein Göttinger Kanute will an die Weltspitze paddeln

Der Göttinger Nachwuchskanute Max Staats hat sein Abitur in der Tasche – und möchte nun ausprobieren, wie weit er es mit noch intensiverem Training bringen kann. Dafür geht der 18-Jährige für vier Monate nach Südafrika.

Voriger Artikel
15. Duderstädter Sparkassenlauf: 1600 Läufer gehen an den Start
Nächster Artikel
1659 Athleten beim 15. Duderstädter Sparkassenlauf

Max Staats

Quelle: CH

Göttingen. Staats will versuchen, die nationale Spitze im Kanurennsport anzugreifen. Auch wenn ihm regelmäßig Trainingspläne von Trainern des Landes-Kanu-Verbandes (LKV) zugeschickt werden, sind die Bedingungen in Göttingen doch suboptimal – insbesondere im Winter: Dann ist der Kiessee, der bei bestem Wetter maximal 600 Meter Länge bietet, manchmal zugefroren. Durch den Aufenthalt in Südafrika will der Bundeskader-Athlet nun ab Mitte Oktober versuchen, „ganz nach oben zu kommen“, sagt er. „Mal sehen, ob ich dann im nächsten Jahr durchstarte.“

 
Für sein Experiment in eigener Sache nutzt der Kanute des TWG 1861 die Zeitspanne zwischen seinem Abitur, das er am FKG trotz Trainingsbelastung mit der Note 1,4 bestanden hat und seinem Studienbeginn im nächsten Jahr. Physik soll es sein. „Das Fach liegt mir. Ich interessiere mich für die ganz großen und die ganz kleinen Dinge.“

 
Das Ziel von Staats in Südafrika ist die Provinz Eastern Cape, mit der Niedersachsen seit 1995 eine Partnerschaft unterhält. Aus ihr wurde 2006 eine Zusammenarbeit mit dem Landessportbund (LSB), der Freiwilligendienst „Weltwärts“ wird vom Göttinger Verein ASC 46 organisiert. Trainieren will Staats im „Border“-Kanuclub, aber auch gemeinsame Trainingseinheiten mit der südafrikanischen Nationalmannschaft sind geplant.

 
Mit dem Landeskader hat er im vergangenen Winter bereits ein zweiwöchiges Trainingslager dort abgehalten. Die „Border“-Kanuten sind geeignete Trainingspartner, findet Staats: „Auf den längeren Strecken können die mir durchaus das Wasser reichen.“ Die Trainingspläne bezieht er weiterhin aus Hannover. Wahrscheinlich wird er in einer Austauschfamilie leben und eine Kanugruppe leiten.

 
„Ich will vom hinteren Teil der deutschen Spitze ganz nach vorn kommen und habe die Hoffnung, dass ich das durch das Training in Südafrika erreiche“, sagt Staats – die Nationalmannschaft und der deutsche A-Kader sind für ihn „realistische Ziele“. Wenn er Erfolg hat und sich eventuell sogar die Perspektive Olympische Spiele Tokio 2020 eröffnet, will er sein Studium „nach hinten verschieben“. Dann müssen die ganz großen und die ganz kleinen Dinge noch etwas auf ihn warten. war

Voriger Artikel
Nächster Artikel
07.12.2016 - 15:59 Uhr

Die Staatsanwaltschaft in Madrid hat Anklage gegen Bayern-Star Xabi Alonso sowie zwei weitere frühere Spieler von Real Madrid wegen mutmaßlicher Steuervergehen erhoben.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt