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Ein Team, 300 Fans, eine Party

BG Göttingen Ein Team, 300 Fans, eine Party

Die BG Göttingen hat den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga geschafft, und das muss gefeiert werden – krachend wie ein Dunking. In der Göttinger Sportkneipe Monro‘s Park kamen dabei am Dienstagabend mehr als 300 Veilchen-Fans bei Trikot-Versteigerung und Autogrammen voll auf ihre Kosten.

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Autogrammstunde im Monro's Park.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Die letzten zwei Wochen waren nicht so einfach“, sagt Spieler Dominik Spohr nachdenklich auf dem Weg zur Party. Auf der Showbühne in der Sportsbar ist er der erste, der sein Trikot versteigern darf. Zehn Euro lautet das von BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen ausgegebene Mindestgebot für das Spohr-Jersey.

Ian Hummer

Unsere Fans gehören zu den besten Fans in Deutschland.

Rolf-Georg Köhler

Quelle: Hinzmann

Sie sind sogar mit nach Bremerhaven gefahren, und niemand will nach Bremerhaven!“

„So ist die Wertschätzung nach drei Jahren“, sagt Spohr pseudo-beleidigt. Die Anhängerschaft ist in Partylaune, und einige sehen so aus, als haben sie seit Sonntag durchgefeiert. Trainingsspieler Nick Livas sitzt ohne Voll-, aber mit Oberlippenbart auf dem Podium. Der Rest ist, wie man so hört, rund um die BG-Feierlichkeiten im Grimaldi-Restaurant „Fellini“ abhanden gekommen.

Absoluter Star des Abends ist aber Robert Kulawick, dessen Dreier die Veilchen vor dem Abstieg bewahrt haben. Als er bei der Trikotversteigerung noch die Hose drauflegt, greift BG-Fan Antje Kuhle aus Göttingen für 210 Euro zu, und das mit Worten, die von Herzen kommen: „Gib die scheiß Hose her!“ Seit zwei Jahren, seit sie Fan ist, ist Kulawick ihr Lieblings-Veilchen, „weil er ein Gute-Laune-Spieler ist“. Kuhle steht auf Kulle.

Rolf-Georg Köhler

Ian Hummer

Quelle: r

Wichtig ist, dass sie dringeblieben sind und wir alle im nächsten Jahr Bundesligabasketball gucken können.

Das Trikot habe er eigentlich schon eingerahmt gehabt, verrät der BG-Held per Mikrofon leicht wehmütig. „Es gibt ja nächste Saison ein neues“, ruft ein Anhänger unter dem Beifall der Fans – mehr versteckte Personalpolitik wird nicht betrieben. Dieser Abend ist zum Feiern da, mit 100 Litern Freibier und einem Schlachtruf: „Let‘s go BG.“

Von Mark Bambay und Eduard Warda

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