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Ein neues Gesicht auf der Bank des TV Jahn

Handball-Verbandsliga Ein neues Gesicht auf der Bank des TV Jahn

Ein neues Gesicht ist auf der Auswechselbank des Handball-Verbandsligisten TV Jahn Duderstadt aufgetaucht. Nicht etwa ein Spieler, wobei spielen könnte der neue Physiotherapeut Joscha Möller, allerdings Fußball. Am Sonnabend ab 17.30 Uhr wird er wieder dabei sein, wenn die HSG Schaumburg-Nord II kommt.

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Momentan aufgrund einer Verletzung außer Gefecht gesetzt: Joscha Möller (l.).

Quelle: Richter

Eichsfeld. Seine Fußball-Karriere bei der SG Bergdörfer ist durch eine schwere Knie-Operation vor dreieinhalb Monaten ein wenig ins Stocken geraten.

Erst im Februar rechnet er damit, die Vorbereitung beim Bezirksligisten mitmachen zu können. „Ich hatte Zysten im Oberschenkelknochen und einen Knorpelschaden“, erzählt der 22-Jährige, der in Mingerode arbeitet.

Der Kontakt zum TV Jahn kam über Team-Manager Michael Kienberger zustande. Möller hatte Lust und Zeit, diese Aufgabe zu übernehmen und begleitet die Jahner nun nicht nur bei Heim- und Auswärtsspielen, sondern „quält“ sie auch nach den Trainingseinheiten.

„Manchmal leide ich schon mit meinen Patienten, denn hin und wieder lässt es sich nicht vermeiden, und ich muss ihnen auch weh tun“, erzählt der gebürtige Langenhäger. Er fühlt sich bei seinem neuen Team gut aufgehoben und auch akzeptiert.

Im Gegensatz zu Fußballern haben die Handballer mehr mit Schulter- und Rückenproblemen zu tun, die es zu therapieren gilt. Die Behandlungsmethoden und Vorgehensweisen spricht er immer sehr genau mit Mannschaftsarzt Karl-Heinz Siemerkus ab, mit dem er  sehr gut zurechtkommt. „Auch er bindet mich sehr gut mit ein“, erzählt Möller, der Fan der Dortmunder Borussia ist und in seiner knapp bemessenen Freizeit selbst gern ins Fitness-Studio geht.

Seine Wochenende sind jetzt zumindest gut ausgefüllt. Am Sonnabend steht er dem TV Jahn mit Rat, in erster Linie aber auch mit Tat, zur Seite, und am Sonntag ist der Eichsfelder bei der SG Bergdörfer zu finden. Die nächsten Wochen zu seinem großen Bedauern erst noch als Zaungast. „Manchmal ist es als Zuschauer viel schlimmer, wenn man nicht eingreifen kann“, so Möller, der normalerweise im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird.

Seinem Lieblings-Bundesliga-Verein muss er angesichts der Länderspiel-Pause nicht die Daumen drücken. Wohl aber seinen beiden anderen Eisen im Feuer. Erst dem TV Jahn in der Sporthalle „Auf der Klappe“ gegen Schaumburg-Nord II und am Sonntag der SG Bergdörfer beim SSV Nörten-Hardenberg.

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