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Einen Kuchentag gönnt er sich

Projektleiter Dirk Platta organisiert wieder das Erlebnis Turnfest Einen Kuchentag gönnt er sich

Wenn einer weiß, wo Stefanie Heinzmann während des Erlebnis Turnfestes in Göttingen übernachtet, dann er. Dirk Platta ist Projektleiter des Großereignisses, und es gibt wenig, worüber er nicht im Bilde ist.

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Ist trotz der vielen Arbeit immer gut gelaunt: Dirk Platta, Projektleiter des Erlebnis Turnfestes.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Für den gebürtigen Hannoveraner Platta ist es bereits das dritte Landesturnfest, das er organisatorisch mit zu verantworten hat. Er ist hauptamtlich beim Niedersächsischen Turner Bund angestellt, bringt inzwischen jede Menge Erfahrung mit.

Langsam treten für ihn die Vorbereitungen in die heiße Phase. Nicht einmal mehr 100 Tage sind es, bis sich die Turnerwelt in der Universitätsstadt trifft. Zwischen den vier Jahren bis zum nächsten Turnfest hat Platta alles, nur keine Freizeit. Natürlich ist seine Arbeitsbelastung unmittelbar nach einem Ereignis eine andere, aber Stillstand versucht er zu vermeiden. „Wenn man zu sehr regeneriert, dann kommt man nur schwer wieder in Gang“, verrät er.

Durch seinen Job lernt er nicht nur viele Menschen, sondern natürlich auch Städte kennen. „Man versucht sich als erstes natürlich mit der Infrastruktur der ausrichtenden Stadt vertraut zu machen. Ein neues Netzwerk muss aufgebaut werden, Besichtigungen vor Ort beispielsweise der Hallen und Schulen gehört natürlich auch dazu“, berichtet der 36-Jährige, der Anfang des Jahres sein Büro im Haus des Sports am Sandweg bezogen hat, um vor Ort und für jeden erreichbar zu sein.

Erreichbar ist Platta, der in Köln Sportmanagement studiert hat, rund um die Uhr, sein Handy hat er stets in Reichweite. Gearbeitet wird auch auf der täglichen Zugfahrt von Göttingen nach Hannover. „Da hat man wirklich seine Ruhe und kann die Zeit sinnvoll nutzen.“ Turnfeste haben ja in jedem Fall etwas mit Sport zu tun, da sollten Organisatoren auch mit gutem Beispiel vorangehen. Dirk Platta gelingt es, zumindest jeden Tag eine kleine Einheit hinzubekommen, denn er legt die Strecke zwischen seinem Arbeitsplatz in Göttingen und dem Sandweg mit dem Fahrrad zurück. „Wir haben hier vor Ort Dienstfahrräder“, erklärt er.

Während des Turnfestes im Juni wird er wohl nicht dazu kommen, Sport zu treiben. Da muss er sich schon bemühen, überhaupt etwas zu essen. Bei seinem ersten Turnfest 2008, als er in der Verantwortung stand, schaffte er es erst am Abschlusstag der Veranstaltung etwas zu essen.

Der Hannoveraner, der mit den abstiegsbedrohten 96ern sympathisiert, hält sich schon für stressresistent, kann sich immer wieder aufs Neue für seine Arbeit begeistern. „Was bei mir so im Kopf ist aus den vergangenen Veranstaltungen sind die großen Bilder.“ Emotional berührt haben ihn sehr die Kleinen. „Die Kinderturnshow war schon etwas ganz Besonderes“, erinnert er sich.

Bei allem zeitlichen Aufwand, der in den kommenden Wochen noch zunehmen wird, ist Dirk Platta der Freitagnachmittag heilig. Ihn versucht er sich immer freizuhalten. „Da ist mein Kuchentag“, verrät er. Die Kalorien haben allerdings gar keine Zeit, sich zu entfalten, denn anschließend steht Sport auf dem Programm. „Es ist eine klassische Herren-Truppe, wir machen Ballspiele und Gymnastik“, erzählt er. Am 24. Juni muss dieser Übungsabend allerdings ausfallen, da hat Dirk Platta anderweitige Verpflichtungen in Göttingen.

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