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Eingewechselt, zwei Tore, ausgewechselt

Fußball-Oberliga Eingewechselt, zwei Tore, ausgewechselt

So etwas hat Lukas Kusch, Neuzugang des Fußball-Oberligisten SVG, auch noch nicht erlebt: Gegen den Hannoverschen SC wurde er beim Stand von 1:1 in der 70. Minute eingewechselt, machte zwei Treffer zum 3:1 und wurde in der 83. Minute mit Oberschenkelproblemen wieder ausgewechselt - so etwas nennt man wohl effektiv.

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Lukas Kusch, hier im Vorbereitungsspiel gegen den TSV Bremke/Ischenrode, ist gegen den HSC Hannover der Top-Joker der SVG.

Quelle: CRO

Göttingen.. „Wenn ich da gewesen wäre, hätte ich ihn eigenhändig vom Platz getragen“, sagte der erkrankte Abteilungsleiter Thorsten Tunkel über den Coup des 25-Jährigen, beim SVG-Sieg, der letztlich mit 4:1 deutlich ausfiel. „Das kann er nur bei Landolfshausen gelernt haben“, kommentierte sein ehemaliger Mitspieler Benjamin Duell auf der Facebook-Seite des Tageblatt-Fußballportals Sportbuzzer.

Gemeinhin werden treffsichere Einwechselspieler als Joker bezeichnet, bei Kuschs Auftritt muss man aber wohl schon von einem Tor-Quickie sprechen. Eine ähnliche Begebenheit gab es mal 2012 in der Bayernliga, als ein gewisser Patrick Nirschl vom FC Unterföhring zur Halbzeit eingewechselt wurde, ins Tor traf, um in der 68. Minute gelb-rot-gefährdet ausgewechselt zu werden. Aber sonst? Kuschs Kunststück hat jetzt schon Seltenheitswert.

Kusch hatte zuletzt fünf Wochen lang mit einem Muskelfaserriss gefehlt und saß gegen den HSC nur für den Notfall auf der Bank. Dieser trat beim Stand von 1:1 ein. „Ich hatte nur dreimal trainiert und dem Trainer gesagt: 20 Minuten sind drin“ berichtet der Stürmer.

Vor beiden Toren wurde der Ball von rechts in den Strafraum geschlagen - beim ersten Treffer stand Kusch einfach gut, beim zweiten ließ er seinen Gegenspieler nach einem sehenswertes Zuspiel von Lamine Diop mit einer Körpertäuschung alt aussehen.

„Ich weiß schon, wie man Tore schießt, komme aber eher über die Außenbahn“, sagt Kusch, der bereits vorher über Joker-Erfahrungen verfügte: Für seinen Heimatverein SV Essel in der Lüneburger Heide war er mal zur Halbzeit eingewechselt worden und schoss dann noch drei Tore. Allerdings blieb er dann auch drin.

„Ich hätte gern länger gespielt, aber im schlimmsten Fall wäre die Verletzung wieder komplett aufgebrochen“, sagt Kusch. Eine ähnliche Erfahrung hat im vergangenen Jahr Daniel Bahlhorn vom Vegesacker Bezirksligisten SV Lemwerder gemacht: Oberschenkelprobleme, für den Notfall auf der Bank, in der 20. Minute eingewechselt, sogar drei Tore zum 3:0-Erfolg geschossen und in der 64. Minute wieder ausgewechselt. Netto-Einsatzzeit: 44 Minuten. Darüber kann ein Kusch nur lächeln.

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