Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Einmal Halbmarathon laufen

Frühjahrsvolkslauf in Göttingen Einmal Halbmarathon laufen

Sie als fanatische Volksläuferin zu bezeichnen, wäre falsch: „Ich habe irgendwann einmal bei einem Fünf-Kilometer-Lauf mitgemacht“, sagt Nicole Zühlke. Nun läuft sie am Sonntag, 22. Mai, beim 30. Frühjahrsvolkslauf in Göttingen Halbmarathon - und hat sich darauf gewissenhaft vorbereitet.

Voriger Artikel
„Sportlich-geselliges Volksfest“
Nächster Artikel
TV Jahn verliert letztes Saisonspiel 29:35

Nicole Zühlke (links) und die Halbmarathon-Laufgruppe von Trainer Guido Jonscher (2. von rechts) in Aktion am Göttinger Jahnstadion.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Die 26-jährige Mengershäuserin ist im Firmenkundenbereich der Sparkasse Göttingen beschäftigt und hat die Möglichkeit wahrgenommen, sich auf die exakt 21,0975 Kilometer lange Strecke mit einer professionell angeleiteten Laufgruppe einzustimmen. „Viele Kollegen hatten mir im vergangenen Jahr erzählt, dass das ganz toll ist“, sagt Zühlke.

„Ich laufe seit Jahren hobbymäßig“, berichtet die Sparkassen-Angestellte. Ihre Strecken wurden dabei immer länger - „ich hatte Spaß und habe die Lauferei immer weiter ausgebaut“. Als feststand, dass beim Frühjahrsvolkslauf zum ersten Mal ein Halbmarathon angeboten wird, traf sie eine Entscheidung: „Da laufe ich doch mal mit“, war sie sich sicher.

Die von Lauftrainer Guido Jonscher von der Göttinger Agentur Personal Sports betreuten Trainingsläufe variierten in Länge und Intensität. „Ich habe schnell festgestellt, dass ich langsamer bin als der Großteil der Gruppe“, berichtet Zühlke. So traf sie bereits beim ersten Lauf über zwölf Kilometer die einzig richtige Entscheidung: „Man muss schön bei sich selbst und bei seinem Tempo bleiben.“ Am anstrengendsten seien Intervallläufe gewesen, bei denen passagenweise hohes Tempo angeschlagen wird - „die haben aber auch wirklich sehr geholfen und mich ungefähr eine Minute pro Kilometer nach vorn gebracht“, so Zühlke.

Jonscher habe ihr neben Ratschlägen zur Ernährung und zum ökonomischen Laufen gute Tipps zur richtigen Atmung gegeben, weil sie bei höherer Intensität zu flach geatmet habe. „Die Umstellung war schwierig, es hat aber viel gebracht“, lautet Zühlkes Urteil.

Ein letztes Intervalltraining ist in der kommenden Woche geplant. Dann hofft die Hobbyläuferin auf „nicht zu warme Temperaturen“. Für sich ist sie bereits einmal die Halbmarathon-Distanz gelaufen, im betreuten Training war der längste Lauf 15 Kilometer lang. Am Wettkampftag, am 22. Mai, rechnet sie mit einer Endzeit „um die 2:15 Stunden“. 2:10 wären „sehr optimistisch“, sagt sie.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
09.12.2016 - 17:47 Uhr

Borussia Mönchengladbachs Trainer André Schubert zeigt sich nach der Misserfolgsserie des Clubs kämpferisch.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt