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Eintracht-Trainer Jörg Geilhaupt legt sein Amt nieder

Fußball-Kreisliga Eintracht-Trainer Jörg Geilhaupt legt sein Amt nieder

Jörg Geilhaupt ist vom Traineramt beim Fußball-Kreisligisten Eintracht Gieboldehausen zurückgetreten. Aus persönlichen Gründen, teilte sein bisheriger Co-Trainer und jetziger Nachfolger Daniel Otto mit, habe Geilhaupt diese Entscheidung nach der 1:2-Heimniederlage gegen die SG Lenglern getroffen.

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Wechselspiel: Gieboldehausens Christian Dalke (vorn) und seine Mannschaftskameraden laufen nach dem Rücktritt von Trainer Jörg Geilhaupt erstmals unter der Regie von Daniel Otto auf.

Quelle: Pförtner

Geilhaupt selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, befindet er sich doch im Urlaub. Otto sieht seine Aufgabe nach der Amtsübernahme darin, wieder Stabilität ins Spiel der Eintracht zu bekommen und am Sonntag (15 Uhr) mit einem Heimsieg über den DSC Dransfeld sofort wieder für Ruhe im Verein zu sorgen. Zur gleichen Zeit besitzen auch die Gieboldehäuser Lokalrivalen Hertha Hilkerode und FC Mingerode Heimrecht, während die SG Rollshausen/Obernfeld dagegen auf Reisen gehen muss – ebenso wie der Tabellenzweite SV Seeburg, der zum Gipfeltreffen beim Spitzenreiter GW Hagenberg antritt.

Eintracht Gieboldehausen – DSC Dransfeld. Otto erwartet von seiner Mannschaft nach Geilhaupts Abgang eine Trotzreaktion. Jetzt sei es wichtig, dass jeder einzelne Spieler „auch vor der eigenen Türe kehrt und die Fehler nicht nur beim Trainer sucht“, fordert er. Ohne Änderungen zur Tagesordnung überzugehen, kommt für den neuen Teamchef allerdings auch nicht in Betracht: „Ich überlege, am Spielsystem etwas zu ändern. Wir haben immer sehr offensiv agiert und werden jetzt wohl etwas defensiver spielen – aber weiterhin mit Viererkette.“ Beim Vorhaben, sich gegen den DSC so für die beiden 1:3-Niederlagen in der vergangenen Saison zu revanchieren, kann Otto mit Ausnahme des dienstlich verhinderten Torsten Rümenapp alle Akteure einsetzen.

FC Mingerode – FC Lindenberg-Adelebsen. Dass seine Crew im vorigen Spieljahr beide Vergleiche mit dem Namensvetter gewann (6:1 daheim, 8:6 auswärts), ist für Mingerodes Interimstrainer Wolfgang Gastel kein Maßstab. Dieses Mal wäre er schon mit einem Remis zufrieden, da die Personalsituation sehr angespannt ist. Immerhin sieht sie besser aus als vor Wochenfrist, als er zwei A-Junioren aufbieten musste. Marcel Bömeke hat seine Rot-Sperre abgesessen, Alexander Schwedhelm ist aus dem Urlaub zurück, und Florian Maur steht wieder zur Verfügung. Im Gegenzug fehlt Kevin Kunze (persönlich verhindert).

Hertha Hilkerode – SG Werratal. Ärgerlich und unverdient haben die Herthaner nach Ansicht von Co-Trainer Frank Hundeshagen zuletzt am Lindenberg verloren. Die dabei gebotene gute Mannschaftsleistung stimmt ihn, obwohl einige Spieler verletzungs- und berufsbedingt fehlen werden, für das Heimspiel gegen Tabellendritten optimistisch. Hundeshagens Forderung: „Um gegen Werratal erfolgreich zu sein, müssen wir schon im Mittelfeld die Zweikämpfe gewinnen, um das Kombinationsspiel des Gegners im Ansatz zu unterbinden.“

TSV Diemarden – SG Rolls­hausen/Obernfeld. Der Sechste gastiert beim Fünften – dennoch sieht SG-Coach Michael Holzapfel die Favoritenrolle eindeutig beim Gastgeber. Zwar habe seine Elf einen guten Lauf, gehe in personeller Hinsicht aber auf dem Zahnfleisch: Marius Wellhausen, Martin Wüstefeld und Maximilian Müller haben sich verletzt, und Sascha Nothvogel fehlt wegen einer Leistenentzündung. Torwart Tobias Bolte fällt mit gebrochenem Finger aus und wird durch seinen reaktivierten Vorgänger Patrick Gremmler ersetzt.

GW Hagenberg – SV Seeburg. „Wir müssen wieder besser treffen“, lautet die Forderung von SVS-Coach André Stelter nach der 0:1-Heimpleite gegen Titelmitbewerber SV Groß Ellershausen und vor dem Schlagerspiel am Göttinger Hagenberg. „Wir waren gegen Groß Ellershausen die bessere Mannschaft und haben verloren, weil wir die Tore nicht gemacht haben“, blickt Stelter zurück. Nahezu in Bestbesetzung („Es gibt nur die üblichen Angeschlagenen“) gehe es nun zum Tabellenführer – und das mit einem klaren Ziel, kündigt er an: „Wir fahren dahin, um zu gewinnen.“

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